Gesundheitsforschung schafft die Basis für den medizinischen Fortschritt. Damit neue wissenschaftliche Erkenntnisse das Leben der Menschen schnellstmöglich verbessern können, optimiert die Forschungspolitik die medizinischen Innovationsprozesse.

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Der digitale Wandel ist in der Medizin zunehmend spürbar: Rasant wachsende Datenschätze, vernetzte IT-Strukturen und Künstliche Intelligenz (KI) verändern die Gesundheitsforschung und -versorgung der Menschen in erheblichem Ausmaß.


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Durch Innovationen im Bereich interaktive Technologien zu mehr Gesundheit und Lebensqualität: Dafür fördert das BMBF anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung.


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Wenn Patientinnen und Patienten an der medizinischen Forschung beteiligt werden, ist dies für alle ein Gewinn: Betroffene können beeinflussen, was und wie geforscht wird, Forschende können sich stärker am tatsächlichen Bedarf orientieren.


Krankheiten besser verstehen, schneller erkennen, zielgerichteter behandeln und künftig vermeiden – dazu braucht es eine starke Gesundheitsforschung. Die Bundesregierung gibt den strategischen Rahmen für eine erfolgreiche Forschung vor.

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Unsere Gesundheit,unsere Zukunft Gesundheitsforschung hat einenverlässlichen politischen Rahmen:Das Programm der Bundesregierung weiterlesen

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung definiert die strategische Ausrichtung der medizinischen Forschung. Es ist für die Bundesregierung die Grundlage der Forschungsförderung in diesem Bereich.

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Wissenswertes verständlich aufbereitet – in der Infothek finden Sie Informationen aus der vom BMBF geförderten Gesundheitsforschung, von Kurzmeldungen bis hin zu ausführlichen Dossiers.

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Wenn das Atmen schwer fällt - Die wichtigsten Fakten zu den Atemwegserkrankungen Asthma und COPD

Meist trifft es die Patienten völlig unvorbereitet. Sie haben das Gefühl, als würde ihnen der Brustkorb zugeschnürt. Sie bekommen keine Luft mehr, verspüren Angst. Sie versuchen hektisch zu atmen. Doch je stärker sie es erzwingen wollen, desto weniger Luft bekommen sie. Verzweifelt versuchen sie, das Druckgefühl auf ihren Lungen durch Husten loszuwerden, doch das verschlimmert die Situation weiter – so fühlt sich ein Asthma-Anfall für einen Betroffenen an. Asthma bronchiale und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, sind die häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen in Deutschland. Hier die wichtigsten Fakten:


Asthma- das Volksleiden Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Bronchien, der Atemwege in den Lungen. Chronisch bedeutet, dass die Erkrankten- ist die Krankheit einmal ausgebrochen- häufig ihr ganzes Leben an einer Überempfindlichkeit des Bronchialsystems leiden. Die unteren Atemwege reagieren dabei auf bestimmte Stoffe besonders sensibel. Oft genügen schon kleine Reize wie Gräserpollen oder Tierhaare, um einen Asthma-Anfall auszulösen. Die Schleimhäute in den Bronchien reagieren überempfindlich und schwellen an. Dadurch verengen sich die Atemwege. Die Folgen sind Atemnot, starker Husten, der oft von Auswurf begleitet wird, und ein beklemmendes Gefühl in der Brust.

In Deutschland leiden schätzungsweise vier Millionen Menschen an Asthma. Das entspricht der Einwohnerzahl von Rheinland-Pfalz. Dabei sind Kinder besonders oft betroffen, mittlerweile ist Asthma die häufigste chronische Krankheit im Kindesalter. Ob und wie stark ein erwachsener Patient an Asthma leidet, ist in den meisten Fällen davon abhängig, wie schwer die Erkrankung in der Kindheit verlaufen ist. Etwa die Hälfte der Kinder hat lặng Erwachsenenalter kein Asthma mehr. Eine Anfälligkeit der Bronchien bleibt dennoch ein Leben lang bestehen.

COPD- die Raucher-Krankheit Weniger bekannt, aber ebenso weit verbreitet ist die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD (für Englisch: Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Auch hier klagen die Betroffenen über Atemnot, Husten und vermehrte Schleimproduktion. Vor allem morgens quälen sich die Patienten oftmals mit starkem Husten, das Ein- und besonders das Ausatmen fallen schwer. Anders als bei Asthma sind von einer COPD fast ausschließlich Erwachsene ab dem 40. Lebensjahr betroffen. Denn der Hauptauslöser für diese Lungenerkrankung ist, in neun von zehn Fällen, das Rauchen- weshalb die COPD umgangssprachlich auch als Raucherlunge bezeichnet wird. Durch das ständige Einatmen der Schadstoffe kommt es bei den Patienten zu einer Entzündung der Atemwege und in der Folge zu einer chronischen- also dauerhaften- Verengung der Bronchien. Dadurch bekommen die Betroffenen weniger Luft und verspüren Atemnot. Das Risiko, an einer COPD zu erkranken, steigt mit der Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag. Bei den meisten Betroffenen steht eine COPD am Ende einer langjährigen Raucherkarriere. Ein wesentlicher Unterschied zum Asthma besteht darin, dass COPD-Patienten zunächst nur bei körperlicher Belastung, später aber durchaus ständig unter Atemnot leiden. Asthma-Patienten verspüren die Atemnot meist nur während eines akuten Anfalls.

Ähnliche Symptome- verschiedene Ursachen Obwohl die Ursachen von Asthma und COPD sehr unterschiedlich sind, ähneln sich die Beschwerden der Patienten. So kann auch ein Arzt oft nicht auf Anhieb zwischen beiden Krankheiten unterscheiden. Ein starkes Indiz für eine Asthma-Erkrankung sind die charakteristischen pfeifenden und brummenden Geräusche, die Asthmatiker beim Atmen erzeugen. Der Zigarettenkonsum hingegen ist ein wichtiger Hinweis auf eine COPD, daher erhärtet sich der Verdacht meist im Gespräch mit dem Arzt.

Asthma oder COPD? Die richtige Diagnose ist entscheidend, da beide Lungenerkrankungen unterschiedlich behandelt werden. Der Arzt kann anhand einer Reihe von Lungenfunktionstests (Spirometrie, Stickstoffmonoxid-Messung und Bronchoprovokation) sowohl die Art als auch den Schweregrad der Krankheit ermitteln und ermöglicht auf diese Weise die richtige Behandlung.

Die Behandlung von Patienten mit Asthma oder COPD wird je nach Schweregrad der Erkrankung individuell abgestimmt. Bei Asthmatikern setzen Mediziner vor allem auf eine Kombination aus entzündungshemmenden Medikamenten und Wirkstoffen, die die Bronchien erweitern. So kann ein akuter Anfall wirksam behandelt werden. Domain authority Asthma-Erkrankungen oftmals mit Allergien einhergehen, kann es den Patienten helfen, das Allergen- sofern klar ist, worauf der Patient allergisch reagiert- zu meiden, um einem Anfall vorzubeugen. Auch Patienten mit einer COPD werden medikamentös behandelt. Hierbei verschreibt der Arzt ebenfalls Bronchien erweiternde Medikamente. Darüber hinaus umfasst die Therapie körperliches Training und den Verzicht auf Zigaretten. Eine COPD kann wie Asthma nicht vollständig geheilt, sondern die Beschwerden können lediglich gelindert werden. Meist trifft es die Patienten völlig unvorbereitet. Sie haben das Gefühl, als würde ihnen der Brustkorb zugeschnürt. Sie bekommen keine Luft mehr, verspüren Angst. Sie versuchen hektisch zu atmen. Doch je stärker sie es erzwingen wollen, desto weniger Luft bekommen sie. Verzweifelt versuchen sie, das Druckgefühl auf ihren Lungen durch Husten loszuwerden, doch das verschlimmert die Situation weiter- so fühlt sich ein Asthma-Anfall für einen Betroffenen an. Asthma bronchiale und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, sind die häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen in Deutschland. Hier die wichtigsten Fakten:

Asthma bronchiale

COPD

Alter bei Krankheitsbeginn

vor allem Kindesalter, aber auch Jugendliche und Erwachsene

Erwachsene über 40 Jahre

Prozentsatz der Erkrankten in Deutschland

5 Prozent

5-10 Prozent

Beginn der Beschwerden

plötzlich, oftmals nach Heuschnupfen bzw. Nach Infekt

langsam zunehmend, schleichend

Auslöser

z. B. Allergien bei „allergischem Asthma“

z. B. Virusinfektionen bei „nicht-allergischem Asthma“

Hauptrisikofaktor: Rauchen, aber auch Luftverschmutzung und häufige Atemwegsinfekte yên Kindesalter

typisches Merkmal

pfeifendes, zischendes Geräusch beim Atmen (Giemen)

„Luftstau“ (Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen)

Symptome

anfallsartige AHA-Symptome (Auswurf, Husten, Atemnot)

akuter Asthma-Anfall: Symptome verstärkt, begleitet von Angst und Herzrasen

chronische AHA-Symptome (Auswurf, Husten, Atemnot)

Atemnot

bei Anfall

zunächst bei Belastung

Husten

Reizhusten

morgendlicher Husten

Auswurf-Menge

wenig

viel

Verengung der Atemwege

bei Anfall

dauerhaft

Behandlung

In erster Linie entzündungshemmende Medikamente, oft kombiniert mit Bronchien erweiternden Medikamenten

Meiden des auslösenden Allergens

Bronchien erweiternde Medikation

Verzicht auf Zigaretten

körperliches Training

Kompetenznetz Asthma/COPD Um die Forschung zu den zwei chronischen Atemwegserkrankungen Asthma bronchiale und COPD zu fördern, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Anfang 2009 ein bundesweites Kompetenznetz zu Asthma und COPD gegründet. Das Kompetenznetz wird zunächst für drei Jahre mit insgesamt 6,4 Millionen euro gefördert. Geplant sind drei weitere Förderphasen bis zum Jahr 2021, in denen das Kompetenznetz fortgeführt und ausgebaut werden soll. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete werden unter anderem Entstehung, Diagnose und Therapie beider Erkrankungen erforschen. Ein Schwerpunkt des Kompetenznetzes ist die Etablierung bildgebender Verfahren für die Lungendiagnostik in der klinischen Praxis.