Das Wort “Kapitalismus” ist dir vielleicht schon häufiger untergekommen. Aber was genau ist das eigentlich? Ist “kapitalistisch” einfach nur das Gegenteil von “kommunistisch”? Was bedeutet “Kapitalismuskritik”? Hier findest du alles wichtige über den Kapitalismus. Also:


Definition des Kapitalismus’

Der Begriff Kapitalismus beschreibt zunächst einmal eine Art, wie eine Wirtschaft funktioniert. Eine kapitalistische Wirtschaft zeichnet sich hauptsächlich durch drei Dinge aus:

Die Produktionsmittel befinden sich in PrivatbesitzAlle Produzenten streben die Gewinnmaximierung anDie Wirtschaft wird über den Markt gesteuert

Und was genau bedeutet das jetzt?

Zuerst Einmal muss man verstehen, was Produktionsmittel sind. Um etwas produzieren zu können, braucht man Produktionsmittel: Eine Fabrik, das Gelände, auf dem die Fabrik steht oder eine genaue Maschine in dieser Fabrik. Das alles sind Produktionsmittel. Manchmal redet man auch von Kapital.

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Als das Wort “Kapitalismus” erstmals beschrieben wurde, gab es in Deutschland (und yên ổn Rest von Europa) noch viel mehr Fabriken als heute. Deshalb benutzen wir die sooft als Beispiel. 


Wenn diese Produktionsmittel sich in Privatbesitz befinden, hieß das damals, dass sie reichen Fabrikanten gehörten. Den armen Arbeitern, die tatsächlich an den Maschinen standen, gehörte gar nichts in den Fabriken.

Gewinnmaximierung ist ziemlich einfach erklärt: Ein Unternehmen hat Umsatz (also das Geld, dass es insgesamt verdient) und Kosten (Geld, dass es zahlen muss, zum Beispiel Löhne, Miete für ein Gebäude, Stromkosten usw.). Wenn alles gut läuft, ist der Umsatz größer als die Kosten. Der Gewinn des Unternehmens ist der Teil vom Umsatz, der noch übrig bleibt, wenn man die Kosten abzieht.

Gewinnmaximierung heißt, dass man versucht, dieses Gewinn möglichst groß zu machen. Das kann man tun, indem man entweder die Kosten senkt (indem man, z. B. Löhne kürzt), oder dem Umsatz erhöht, indem man zum Beispiel mehr verkauft.


Und was bedeutet, dass der Markt die Wirtschaft regelt? In erster Linie heißt dass, das jemand anders die Wirtschaft nicht steuert, nämlich der Staat. Worum es hier genau geht, ist die Preisbildung:

Wenn man die Preisbildung allein dem Mark überlässt, ergeben sich Preise einer Sache allein aus dem Angebot (also wie viel von einer Sache domain authority ist) und der Nachfrage (wie viele Leute die Sache kaufen wollen).

Wenn viele etwas haben wollen, sind immer auch Leute dabei, die mehr für diese Sache zahlen würden. Die Preise, zu denen die Anbieter verkaufen können, steigen also. Wollen hingegen weniger Leute eine Sache haben, senken die Anbieter die Preise, um mehr Leute zum Kauf zu bringen.

Gibt es hingegen viel von einer Sache, gibt es unter den Anbietern immer jemanden, der es billiger zum Verkauf anbietet. So sinken also die Preise. Gibt es aber wenig von einer Sache, können sich die Anbieter es leisten, die Sache teurer Anzubieten. Dann steigen die Preise.

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Aus diesen zwei Wirkungen pendelt sich ein Preis ein. Man nennt das Marktgleichgewicht beziehungsweise den Gleichgewichtspreis. Manchmal ist auch von der unsichtbaren Hand des Marktes die Rede.

Wenn jetzt der Staat in den Mark eingreift (zum Beispiel mit einem Gesetz), dann ist das nicht-kapitalistisch. Yên Kapitalismus ist die Rolle des Staates nur darauf zu achten, dass die Gesetze eingehalten werden. Man nennt diesen Staat dann auch Nachtwächterstaat.


Geschichte und Phasen des Kapitalismus’

“Kapital” kommt vom lateinischen “capitalis”, wörtlich “den Kopf betreffend”. Die Italiener benutzten eine Abwandlung “capitale” für die Größe (Kopfzahl) von Kuhherden. So kam das Wort nach und nach in den Wirtschaftsbereich. Verschiedene Varianten von “Kapitalismus” (“kapitalistisch”, “Kapitalisten” usw.) tauchten etwa zum Ende des 18. Oder Anfang des 19. Jahrhunderts auf.

Der Kapitalismus wird generell als eine Folge der Industrialisierung gesehen. Damals wurden viele Maschinen erfunden, die das Herstellen von Gegenständen viel einfacher und schneller machten (z. B. Der mechanische Webstuhl, die sog. “spinning Jenny” in Großbritannien). Dadurch verloren viele Handwerker ihre Arbeit und begannen, zuerst in Manufakturen, dann in Fabriken zu arbeiten.

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Viele weitere Menschen zogen vom Land in die Stadt, um in diesen neuen Fabriken zu arbeiten, die immer neue Mitarbeiter suchte. So formte sich nach und nach eine neue Schicht, die Arbeiterklasse. Aber trotz der ganzen neuen Fabriken konnte nicht jeder von ihnen Arbeit finden.