Dr. Andrea Bannert ist seit 2013 bei fkhorizont-turnovo.com. Die promovierte Biologin und Medizinredakteurin forschte zunächst in der Mikrobiologie und ist im Team die Expertin für das Klitzekleine: Bakterien, Viren, Moleküle und Gene. Sie arbeitet freiberuflich zudem für den Bayerischen Rundfunk und verschiedene Wissenschaftsmagazine und schreibt Fantasy-Romane und Kindergeschichten.

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Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für fkhorizont-turnovo.com - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.


Magenschmerzen können sich stechend, scharf, brennend, drückend oder krampfartig anfühlen. Oft werden sie von weiteren Symptomen begleitet, etwa von Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Magenschmerzen sind oft harmlos. Dann steckt zum Beispiel eine zu üppige Mahlzeit oder Stress dahinter. Schmerzen in der Magengegend können aber auch eine ernste Ursache haben wie Magenschleimhautentzündung, Magengeschwür oder Magenkrebs. Sie können sogar ein Begleitsymptom von Herzinfarkt sein! Lesen Sie hier alles Wichtige zum Symptom „Magenschmerzen“.


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Magenschmerzen

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Magenschmerzen: Ursachen und mögliche Erkrankungen

Magenschmerzen haben sehr vielfältige Ursachen. Grundsätzlich können sie organisch bedingt sein oder durch die Ernährungsweise und den Lebensstil ausgelöst oder verstärkt werden. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Ursachen für Magenschmerzen beziehungsweise Oberbauchschmerzen:

Magenschmerzen infolge von Erkrankungen

Manchmal werden Schmerzen im Magen durch Erkrankungen ausgelöst. Oft betreffen diese den Magen selbst, so beispielsweise bei einer Magenschleimhautentzündung, einem magengeschwür oder einem Reizmagen.

Doch nicht immer sind Magenschmerzen tatsächlich auf den Magen zurückzuführen. Es gibt eine Reihe weiterer Erkrankungen, die ebenfalls Beschwerden in der Magengegend auslösen. Dazu gehören vor allem andere Erkrankungen des Verdauungstrakts. Besonders häufig ist der Darm betroffen. Aber auch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Leber und sogar des Herzens können Schmerzen im Oberbauch hervorrufen, meist begleitet von weiteren Symptomen.

Die häufigsten und wichtigsten Erkrankungen, die Magenschmerzen beziehungsweise Oberbauchschmerzen auslösen können, sind:

Lebensmittelvergiftung: Der Verzehr von Lebensmitteln, die durch Krankheitserreger oder giftige Stoffe verunreinigt sind, löst meist heftige Magenschmerzen mit Krämpfen und Erbrechen aus. Eine leichte Lebensmittelvergiftung heilt innerhalb weniger Tage von allein aus. In schweren Fällen ist eine Behandlung im Krankenhaus nötig.Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis): Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung löst heftige Oberbauchschmerzen aus, oft begleitet von Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.Ernährungsbedingte Magenschmerzen

Harmlose Magenschmerzen entstehen oft durch eine falsche oder zu reichhaltige Nahrungsaufnahme. Denn bereits die Dehnung der Magenwand nach einem genussvollen Schlemmen kann Beschwerden in der Magengegend auslösen. Außerdem gibt es verschiedene Nahrungs- und Genussmittel, welche die Magenschleimhaut reizen und so Magenschmerzen hervorrufen können.

Aus folgenden Gründen kann die Ernährung beziehungsweise das Ernährungsverhalten verantwortlich für Magenschmerzen sein:

Zu fettes oder zu scharfes Essen reizt die Magenschleimhaut. Es kurbelt die Ausschüttung von Magensäure an. Besonders Menschen mit empfindlichem Magen reagieren darauf oft mit Magenschmerzen.Auch Alkohol und Rauchen können an zu viel Magensäure schuld sein.Kaffee, Cola, Zwiebeln und Zitrusfrüchte können ebenfalls die Magenschleimhaut reizen.Kohlensäurehaltige Getränke blähen den Magen auf (vor allem, wenn sie schnell getrunken werden). Völlegefühl, Sodbrennen oder Aufstoßen sind die Folgen.Kohl und Bohnen sind „explosive“ Nahrungsmittel, die ebenfalls zu (schmerzhaften) Blähungen führen können.Üppige und fette Speisen direkt vor dem Schlafen können Sodbrennen auslösen. Denn die Magensäure läuft im Liegen leichter in die Speiseröhre zurück.Hektisches Essen ist ebenfalls nicht ratsam: Wer seine Mahlzeit schnell hinunterschlingt, muss dafür oft mit Magenbeschwerden büßen. Das gilt besonders dann, wenn man auch noch im Gehen isst und/oder das Essen sehr fettig oder scharf gewürzt ist.

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Stress & Co. als Auslöser von Magenschmerzen

Kummer und Sorgen schlagen auf den Magen. In diesem Sprichwort liegt viel Wahrheit, denn Stress ist ein häufiger Auslöser von Magenschmerzen. Auch bei seelischen Ursachen können weitere Begleitsymptome wie Sodbrennen, Durchfall oder Übelkeit auftreten. Im schlimmsten Fall kann chronischer Stress auch organische Erkrankungen wie zum Beispiel Magengeschwüre hervorrufen.