Carola Felchner ist freie Autorin in der fkhorizont-turnovo.com-Medizinredaktion und geprüfte Trainings- und Ernährungsberaterin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich năm ngoái als Journalistin selbstständig machte. Vor ihrem Volontariat studierte sie in Kempten und München Übersetzen und Dolmetschen.

Bạn đang xem: Was tun bei unspezifischen nackenschmerzen?


Nackenschmerzen entstehen durch Verspannungen und Verkrampfungen der Halsmuskulatur. Die Beschwerden erstrecken sich meist auch auf den Hinterkopf oder den gesamten Schulter-Arm-Bereich. Harmlos sind Nackenverspannungen infolge von langem Verharren in einer falschen Position oder einer kühlen Brise. Doch auch ernste, degenerative Veränderungen der Wirbelsäule verursachen manchmal Nackenschmerzen. Was tun gegen die Beschwerden? Wie kommt man der Ursache auf die Spur? Wie kann man Nackenschmerzen vorbeugen? Die Antworten darauf lesen Sie hier.


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Häufigkeit

Beinahe jeder Mensch leidet zumindest einmal in seinem Leben unter Rückenschmerzen. Untersuchungen zufolge haben etwa 40 Prozent der Betroffenen Schmerzen an der Hals- und Schultergürtelpartie. Berufsbedingt verursachte Nackenschmerzen sind dabei am häufigsten.

Akute und chronische Nackenschmerzen

Akute Nackenschmerzen vergehen nach einigen Tagen bis drei Wochen wieder, sie sind meist harmlos. Auslöser können Überstunden am Computer in entsprechend nackenunfreundlicher Haltung oder psychische Belastungen wie áp lực sein.

Chronische Nackenschmerzen bestehen länger als zwölf Wochen. Sie sind in der Regel Anzeichen für körperliche Abnutzungserscheinungen. Tut man nichts dagegen und behält über Jahre hinweg eine eingefahrene, falsche Körperhaltung bei, können sich Folgeschäden entwickeln. Dazu zählen:

Zervikobrachial-Syndrom (Hals-Arm-Syndrom): Die Nackenschmerzen strahlen in die Schulter und den Arm aus. Zusätzlich können noch Lähmungserscheinungen oder Sensibilitätsstörungen an den Händen auftreten.Entzündungen in der Schulter: Sie können durch Schonhaltung und Vermeidung von schmerzhafter Bewegung bei chronischen Nackenschmerzen entstehen.Bandscheibenprobleme: Gerade die verspannte Muskulatur ist nicht so stark beanspruchbar. Belastungen müssen deshalb verstärkt von den Wirbelgelenken getragen werden. Bandscheibenvorfälle werden somit durch Nackenschmerzen begünstigt.

Nackenschmerzen: Ursachen und mögliche Erkrankungen

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Nackenschmerzen-Therapie

Bei akuten Nackenschmerzen oder degenerativen Verschleißerkrankungen gibt es verschiedene Therapien, um den steifen Hals beweglicher zu machen und die Schmerzen zu lindern:

Akupunktur: Die feinen Nadeln bringen - an den richtigen Stellen gesetzt - die Energiebahnen wieder in Fluss und wirken schmerzlindernd.Physiotherapie: Der Physiotherapeut löst vorhandene Nackenverspannungen mit Massagen oder bestimmten Handgriffen (z.B. Triggerpunkttherapie). In der Krankengymnastik erlernen Patienten Übungen zum Aufbau der Nackenmuskulatur. Langfristige Erfolge bei Haltungsschwächen lassen sich oft nur so erzielen.Manuelle Medizin: Mittels Chiropraktik und Osteopathie werden Gelenkblockaden und Verspannungen gelöst.

Wichtige Untersuchungen

Diese Untersuchungen helfen, die Ursachen der Beschwerden herauszufinden:


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Nackenschmerzen: Was Sie selbst tun können

Meistens ist die Ursache eines steifen Nackens eine falsche Körperhaltung oder Bewegung. So nehmen zum Beispiel gestresste Personen oft eine ungesunde Position ein, indem sie die Schultern hochziehen und sich so unbewusst unsichtbar zu machen versuchen. Um gezielt gegen den steifen Hals vorzugehen, sollten Sie einige Regeln beachten:

Aktiv entspannen: Mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson wird jeder Muskel lặng Körper nach zehn Sekunden starker Anspannung bewusst lockergelassen. Da sich die psychische Anspannung körperlich als Muskelverspannung zeigt, kommt bei dieser Technik auch der Geist zur Ruhe.Hals warmhalten: Wärme durch ein heißes Bad, einen dicken Wollschal oder eine Wärmflasche lockert die Muskulatur und lindert die Schmerzen. Besonders gut wirken auch Wärmepflaster, die über Stunden den Nacken warmhalten.Zugluft vermeiden: Oftmals ist ein kalter Luftzug oder Kälte Auslöser der Nackenschmerzen. Reagieren Sie empfindlich, sollten Sie den Hals auch im Sommer mit einem leichten Tuch schützen.Sport: Ausdauersportarten wie Laufen, Wandern, Yoga oder Schwimmen (hier bitte nur Kraulen oder Rückenschwimmen, domain authority beim Brustschwimmen der Kopf ungünstig angehoben wird) halten den gesamten Körper fit und wirken zudem gut gegen Stress.Massage: Eine vorsichtige Massage, am besten durch einen Physiotherapeuten, kann Schulter- und Nackenverspannungen förmlich wegkneten.Richtig schlafen: Ein Nackenkissen oder eine rückenschonende Matratze ist ein guter Schutz vor Nackenschmerzen.

Nackenschmerzen: Tipps für den Arbeitsplatz

Stundenlanges, verkrampftes Sitzen in einer Position und Starren in den Computer – das kann nicht gesund sein. Verspannungen und Schmerzen sind typische Folgen dieser einseitigen Belastung und Fehlhaltung. Nackenschmerzen sind Signale des Körpers, etwas an dieser momentanen Situation zu ändern. Dazu sollten Sie Ihren Arbeitsplatz möglichst ergonomisch gestalten:

Stuhl: Der Bürostuhl sollte sich Ihrem Körper anpassen, und nicht umgekehrt. Eine aufrechte Sitzposition, beide Beine hüftbreit auf dem Boden stehend und die Arme yên ổn rechten Winkel auf der Tischplatte liegend gelten als gesunde Sitzposition.Monitor: Mindestens 50 Zentimeter Abstand sollte zwischen Augen und Bildschirm bestehen, um eine verkrampfte Haltung zu vermeiden. Die Höhe ist am günstigsten, wenn der Blick beim aufrechten Sitzen leicht nach unten fällt.Tastatur und Maus: Die Unterarme sollten waagrecht zur Tastatur liegen. Sowohl Computermäuse als auch Tastaturen gibt es in speziellen, ergonomisch optimierten Varianten. Insgesamt gilt: Die Arme und Hände sollten so körpernah wie möglich arbeiten, um Nackenschmerzen und Schulterverspannungen vorzubeugen.

Nackenverspannungen vorbeugen: Übungen

Bauen Sie in Ihren Arbeitsalltag regelmäßige kleine Pausen zum Dehnen oder Strecken ein und wechseln Sie häufig die Position auf Ihrem Bürostuhl. Bewegung lockert die Muskulatur. Deswegen sollten Sie Tätigkeiten, die man im Stehen erledigen kann, oder den gelegentlichen Gang zum Kopierer etc. Nicht scheuen. Lặng Gegenteil!

Darüber hinaus können Sie mit gezielten Übungen die Nackenmuskulatur ein wenig auflockern:

Lockere Schultern: Heben Sie die Schultern beim Einatmen an und lassen Sie sie beim tiefen Ausatmen fallen. Wiederholen Sie die Übung fünf Mal.Im Stehen schwingen: Stellen Sie sich hüftbreit neben Ihren Bürostuhl und schwingen nun mit den Armen nach rechts und links, ohne dabei die Schultern oder den Oberkörper mitzubewegen. Wiederholen Sie das Schwingen etwa zehn Mal.Runden Rücken wieder strecken: Legen Sie Ihre Handflächen gegen Ihre Stirn und beugen nun - gegen einen leichten Widerstand der Hände - den Kopf nach unten, bis das Kinn auf der Brust zum Liegen kommt. Aus dieser Position heraus verschränken Sie die Hände am Hinterkopf und richten nun den Kopf langsam wieder auf.Abschluss: Zum Schluss lockern Sie die Schultern mit kreisenden Bewegungen auf und schütteln die Arme aus.

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Je öfter Sie kleine Pausen lặng (Büro-)Alltag einlegen, desto besser ist es. Zumindest einmal Tag sollten Sie solche Übungen zur Vorbeugung von Nackenschmerzen ausführen (etwa in der Mittagspause).