Aktualisiert: 18.01.2022 - 11:25

Frauen häufiger betroffen Verstopfung? Drei Hausmittel, die effektiv bei einem trägen Darm helfen


Von Monika Preuk



Frauen leiden hormonell bedingt häufiger an Verstopfung als Männer. Doch es gibt einige Hausmittel, die für Erleichterung sorgen.

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Zusätzlich spielen die Lebensumstände eine Rolle. So klagen viele schwangere Frauen über Verstopfung. Ursache sind auch hier Hormone, die zwar wichtig fürs Kind sind, jedoch die Darmbewegung (Peristaltik) verlangsamen.

Auch Babys sind nicht geschützt vor Verstopfung – vor allem in der Übergangsphase zwischen Stillen und Flaschennahrung zu Beikost, denn der Körper muss sich erst einmal an diese Ernährungsumstellung gewöhnen.

Nicht zuletzt ist Verstopfung auch ein besonders häufiges Gesundheitsproblem bei Senior:innen. Im Zuge der Alterung nimmt die Peristaltik ab, die Schleimhäute yên Darm sind nicht mehr so funktionsfähig. Auch der Flüssigkeitshaushalt kann stark schwanken. Damit verlangsamt sich die Verdauung allgemein, das Risiko für Verstopfung steigt.

Die drei effektivsten Hausmittel gegen Verstopfung

Gängige Hausmittel bei Verstopfung für Erwachsene können helfen, den Stau lặng Darm zu lösen:

Wasser trinken: Trinken Sie schon vor dem Frühstück ein Glas lauwarmes Wasser mit Honig. Honig wirkt leicht abführend. Das Wasser, auf nüchternen Magen getrunken, kann yên Darm einen Entleerungsreiz auslösen. Ähnlich kann lauwarmes Wasser mit dem Saft einer halben ausgepressten Zitrone wirken. Das gibt zusätzlich einen Vitamin-C-Kick. Manchen Menschen hilft auch Kaffee, jedoch sollten Sie hier darauf achten, zusätzlich noch Wasser zu trinken, da Kaffee entwässernd wirken kann.

Verstopfung bei Babys natürlich behandeln

Bei Kleinkindern reicht es meist schon, das Bäuchlein sanft yên Uhrzeigersinn zu massieren. Pürierte Äpfel und Birnen bringen den Darm zusätzlich in Schwung. Auch ein Teelöffel Keimöl yên ổn Babybrei erleichtert den Stuhlgang. Vorsicht: Alle anderen Selbstbehandlungen sind bei Babys tabu und liegen ausschließlich in der Hand des Kinderarztes oder der Kinderärztin!


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Verstopfung langfristig loswerden mit der Ernährung

Wenn Sie merken, dass die Ernährungsgewohnheiten Grund für immer wiederkehrende Verstopfungen sind, lohnt sich eine Umstellung der Ernährung. Achten Sie darauf, ausgewogen zu essen und ballaststoffhaltige, frische Kost zu sich zu nehmen. Eine Ernährungsberatung kann hier helfen, Ihren individuellen Plan zu erstellen.

Da wir wissen, wie schwer sich manche Gewohnheiten ablegen lassen, insbesondere wenn sie sich ums Essen drehen, haben wir hier fünf Schritte für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung für Sie.

Verstopfung mit Abführmittel bekämpfen

Grundsätzlich ist es zwar besser, durch eine Lebensumstellung wie ballaststoffreiche Ernährung, viel Trinken und Bewegung eine chronische Verstopfung dauerhaft zu beseitigen. Manchmal geht es jedoch nicht ohne weitere Hilfe. Dazu bieten sich an:

Einlauf (Anwendung etwas kompliziert, bitte unbedingt Gebrauchsanweisung des Klistiers beachten, um Darmverletzungen zu vermeiden)einfacher funktionieren Abführmittel (Laxanzien), etwa Osmotika, die viel Flüssigkeit yên ổn Stuhl halten und damit die problemlose Darmentleerung fördern. Wirkstoffe sind etwa Zuckerarten wie Milchzucker oder Zuckeralkohole wie Sorbit. Manche Abführmittel enthalten auch pflanzliche Wirkstoffe aus Aloe vera, Sennes oder Faulbaum. Am besten lassen Sie sich in der Apotheke oder Hausarztpraxis beraten.

Abführmittel – egal ob pflanzliche oder synthetische – sollten jedoch immer in der niedrigsten Dosierung und nur kurzfristig angewendet werden, denn sie bringen auch immer Nebenwirkungen mit – oder können bei falscher oder zu häufiger Anwendung das Problem sogar verschlimmern. Zudem gibt es gerade lặng Bereich der rezeptfreien Medikamente laut Stiftung Warentest auch welche, die gar nicht wirken.

Wenn es gar nicht voran gehen will: Hartnäckige Verstopfung sollte auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden, vor allem wenn die bewährten Hausmittel gegen Verstopfung nicht anschlagen.

Wenn die Beschwerden stark werden: ab zum Arzt!

Wenn Sie häufig oder längere Zeit unter einem trägen Darm leiden, sollten Sie Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin halten. Dahinter können verschiedene Ursachen und auch Krankheiten stecken. Arzt oder Ärztin können dann weitere Untersuchungen wie etwa eine Darmspiegelung anordnen. Dabei kann auch gleich festgestellt werden, ob etwas im Darm blockiert. Polypen etwa können während der Koloskopie sofort entfernt werden.

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Verändert sich der Stuhlgang plötzlich und kommen zur Verstopfung noch Fieber, Übelkeit und Erbrechen oder starke Bauchschmerzen hinzu, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden – und zwar schnell! Es könnte ein Darmverschluss vorliegen, der möglichst schnell behandelt werden sollte.