TV-Kauf geplant? OLED-, QLED- oder LED-TV? – Was ist die beste Wahl? Wir haben die Display-Technologien verglichen und sagen dir, welcher Fernseher der richtige für dich ist!
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Herbert Bisges / Leon Schumacher 5.9.2022 – 8:35 Uhr Lesezeit ca. 10 Minuten
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Bei TV-Bildschirmen gibt es gewaltige Unterschiede: OLED, QLED, LED, Mini-LED und QD-OLED unterscheiden sich in der Farbwiedergabe, lặng Kontrast, den Schwarzwerten, der Helligkeit und natürlich auch yên Preis. Wofür soll man sich entscheiden?

Die fkhorizont-turnovo.com-Redaktion testet Jahr für Jahr Fernseher in allen Preiskategorien. Dieser Ratgeber, den wir fortlaufend aktualisieren, basiert auf unseren Labortests und wird dir helfen, den Fernseher zu finden, der am besten zu dir passt.

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Kurz und knapp: OLED, LCD, LED und QLED – das sind die Unterschiede

Fangen wir mit OLED an: Bei OLED leuchtet jedes pixel aus eigener Kraft, vom tiefsten Schwarz bis zum hellsten Weiß. Zwei direkt benachbarte Bildpunkte können perfekt schwarz und weiß sein. Daher sind die Kontraste bei OLED stärker und klarer als bei anderen TVs.

LCD-TVs sind Flüssigkristall-Displays und benötigen eine LED-Lichtquelle, welche den Bildschirm von hinten beleuchtet bzw. Durchleuchtet (das „LED-Backlight“). Daher nennen viele sie auch LED-TV. Alle QLED-TVs zählen zu den LCD-TVs. QLED bietet bessere Farben dank eines aufwendigeren Backlights.

Falls du Bewegtbilder bevorzugst: Hier unser großer OLED vs. QLEDVergleich in der Video-Version:


LCD-TV: Von Einsteiger-Lösung bis High-End

Bildqualität hängt unter anderem von der Art des LED-Backlight abLCD-TVs gibt es in allen Größen- und Preisklassen

Die meisten Fernseher sind LCD-Geräte, und die Auswahl geht von billigen Cash-and-Carry-Angeboten bis zum High-End-TV. Beispielsweise als QLED oder Mini-LED-TV.

Jeder „LED-TV“ ist genau genommen ein LCD-TV mit LED-Beleuchtung (Backlight). Der eigentliche Bildschirm ist ein LCD-Panel (Liquid Crystal Display – „Flüssigkristall-Bildschirm“). Das „LED Backlight“ ist die Lichtquelle lặng Hintergrund, ohne die das Bild schwarz bliebe.

LED-Backlights: Von simpel bis hochwertig

Je nach Anspruch und Preisklasse unterscheiden sich die LED-Backlights. Direct-LED-Beleuchtungen sitzen vollflächig hinter dem Panel und lassen sich nur als Ganzes dimmen – die preisgünstigste Variante ohne hohe Ansprüche.

Mit einer LED-Randbeleuchtung („Edge-LED“) wird eine besonders schlanke Bauform erreicht, indem die LEDs vom unteren Rand her das Bild beleuchten. Sofern der TV über Local Dimming mit mehreren Zonen verfügt, lassen sich dabei einzelne Bildbereiche unterschiedlich hell beleuchten. Das verbessert den Kontrast. LED-Randbeleuchtungen erlauben allerdings nur wenige Dimming-Zonen.

Full-Array-LED mit Local Dimming („FALD“) ist ein ebenfalls vollflächiges Backlight, aber wesentlich aufwendiger und in vielen einzelnen Zonen dimmbar, bis zu mehreren Hundert Dimming-Zonen. Also können helle und dunkel Bildpartien viel gezielter mit unterschiedlicher Helligkeit beleuchtet werden. Das bringt tieferes Schwarz, höheren Kontrast und verbessert den Bildeindruck.


Technik-Info: LCD / LED-TVEin LCD (Liquid Crystal Display) besteht aus Flüssigkristallen. Die Flüssigkristalle regeln die Helligkeit, indem sie mehr oder weniger Licht vom LED-Backlight nach vorne zum Betrachter durchlassen. Das geschieht in jedem Bildpunkt, und zwar für jede der TV-Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB). Je nach Bildinhalt ergeben sich die unterschiedlichsten Farbtöne als Mischung von Rot, Grün und Blau. Ein gleich starker Anteil von Rot, Grün und Blau ergibt neutrales Weiß.

Faustregel: Je aufwändiger die Backlight-Technik bei LED-TVs, umso besser das Bild, aber auch umso höher der Preis.

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Jeder LED-TV basiert auf einem „Liquid Crystal-Display“, kurz LCD. Das „LED“ bezeichnet die Art der Bildschirm-Beleuchtung. | Bild: Samsung
VA-Panel oder IPS-PanelWer bei LED-LCD Wert auf einen breiten Betrachtungswinkel legt, sollte einen LED-TV mit „IPS-LCD“-Panel kaufen. Wer den besten LCD-Schwarzwert und -Kontrast will, sollte zu einem LED-TV mit „VA-LCD“-Technik greifen. Der Kompromiss ist dann ein schmalerer Betrachtungswinkel. Führend bei VA-LCDs ist Samsung, während LG bei seinen LED- und Nanocell-TVs auf eigene IPS-Panels setzt.

QLED: LCD-TVs mit den besseren Farben

Den ersten Fernseher mit QLED-Technologie brachte Samsung 2017 auf den Markt. Der Unterschied gegenüber einem normalen LCD-TV mit LED-Beleuchtung: Das bereits erwähnte LED-Backlight passiert auf dem Weg zu den Flüssigkristallen eine spezielle Folie, die mit Nanopartikeln bestückt ist – sogenannten Quantum Dots. Diese reagieren einzeln auf die Lichtstrahlen und sorgen so für besonders hohe Kontrastwerte und starke, saubere Farben. Die Quantum Dots strahlen nämlich (je nach Dot-Größe) ein reines Rot oder Grün ab. Für kräftig-blaues Licht reicht der Blau-Anteil lặng Backlight.

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So in etwa kannst du dir den Aufbau von QLED-Panels anschaulich vorstellen. Dies hier ist eine vereinfachte Darstellung, die nur das Funktionsprinzip und nicht komplett alle Schichten zeigt.Damit passt das QLED-Backlight perfekt zu den TV-Grundfarben Rot, Grün und Blau. Zu den großen Stärken der Quantum-Dot-Technik zählt ein besonders großes Farbvolumen, das auch bei sehr hellen Bildern satte Farben liefert. QLED-TVs bieten sowohl gegenüber LED-TVs als auch OLEDs bei großflächig hellen Bildern eine höhere, stabile Spitzenhelligkeit, die vorteilhaft für HDR-Wiedergabe ist.

Mini-LED-Backlights bringen die Bildqualität von QLEDs-TVs näher an OLEDs, als es bisher möglich war. Denn damit kann der Fernseher gleichzeitig tieferes Schwarz und hellere Farben darstellen. In der absoluten Spitzenhelligkeit sind die Mini-LEDs den OLED sogar sichtbar überlegen. Doch bei kritischen dunklen Szenen oder Untertiteln beschränkt das LED-Dimming immer noch die Farbwiedergabe oder lässt Reste von Backlight im Schwarz durchschimmern (sogenanntes Blooming).

Einstiegsmodelle in 65 Zoll wie Samsung Q60B gibt es schon für rund 1.000 triệu euro im Handel. Mittlerweile gibt es aber auch QLED-TVs von TCL, xiaomi mi und Hisense (unter der Bezeichnung ULED-TV).

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Vorteile von QLED-Fernsehern:

Sehr hohe FarbreinheitQLED-Top-Modelle erreichen höchste Helligkeit auf dem MarktBesonders großes Farbvolumen für HDR-WiedergabeBei Modellen mit Local Dimming oder Mini-LED: Hervorragender KontrastPraktisch keine Gefahr von Einbrenn-Effekten

Nachteile von QLED-Fernsehern:

Keine Selbstleuchtenden Pixel: Der Kontrast zwischen benachbarten Pixeln fällt schwächer aus als bei OLED.Die Bildqualität hängt zusätzlich von Backlight, Local-Dimming und Kontrastfiltern ab.

Hier unsere aktuelle Top-Kaufempfehlung der von uns getesteten QLEDs mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis: