Sabine Schrör ist freie Autorin der fkhorizont-turnovo.com-Medizinredaktion. Sie studierte Betriebswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in Köln. Als freie Redakteurin ist sie seit mehr als 15 Jahren in den verschiedensten Branchen zu Hause. Die Gesundheit gehört zu ihren Lieblingsthemen.

Bạn đang xem: Was ist eine anämie?


Bei einer Anämie (Blutarmut) mangelt es an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin). Anzeichen dafür sind Blässe, Leistungsminderung, Konzentrationsschwäche und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Frauen sind aufgrund ihrer Monatsblutung sehr viel häufiger von Blutarmut betroffen als Männer. Die Anämie kann aber auch schwerwiegende Ursachen haben, die unbedingt ärztlich behandelt werden müssen. Lesen Sie hier mehr zu den Ursachen und Symptomen der Anämie.


*

*

Welche Krankheit verursacht meine Beschwerden?
SYMPTOME CHECKEN

Anämie: Arten

Mediziner unterscheiden verschiedene Anämien je nach der khung und dem Aussehen der roten Blutkörperchen unter dem Mikroskop sowie danach, wieviel Hämoglobin sie enthalten:

Mikrozytäre, hypochrome Anämie: Die roten Blutkörperchen sind zu klein und enthalten zu wenig Hämoglobin. Ein typisches Beispiel für diese khung von Blutarmut ist die Eisenmangel-Anämie.Makrozytäre, hyperchrome Anämie: Hierbei sind die roten Blutkörperchen zu groß und enthalten reichlich Hämoglobin. So können sie zwar genügend Sauerstoff transportieren, werden in der Milz aber zu früh abgebaut. Diese size von Blutarmut tritt bei Folsäuremangel oder Vitamin-B-12-Mangel auf. Auch die sogenannte perniziöse Anämie gehort in diese Gruppe.Normozytäre, normochrome Anämie: Diese form der Blutarmut wird durch einen starken Blutverlust ausgelöst. Die roten Blutkörperchen sind normal groß und auch ansonsten unauffällig.
Was ist Anämie?

*

Bei einer Anämie sind weniger rote Blutkörperchen lặng Blut. Sie können auch unnormal klein oder groß sein.
Zum Inhaltsverzeichnis

Anämie: Ursachen

Für eine Blutarmut gibt es verschiedene mögliche Ursachen. Sie kann aufgrund bestimmter Gendefekte bereits angeboren sein und schon yên ổn Kleinkindalter zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. In anderen Fällen wird die Blutarmut erst lặng Laufe des Lebens erworben, etwa durch mangelhafte, einseitige Ernährung. Oft ist sie auch ein Nebenbefund chronischer Erkrankungen. Zudem kann eine Anämie im Alter infolge von verlangsamten Regenerationsprozessen vermehrt auftreten.

Insgesamt kann man Anämien nach dem Entstehungsmechanismus in folgende Gruppen einteilen:

Anämie durch Störungen der Blutbildung

Die Blutbilung ist ein empfindlicher Prozess, der an verschiedenen Stationen gestört werden kann. Der Ursprung des Blutes liegt yên ổn Knochenmark: Dort entstehen aus sogenannten Stammzellen mithilfe unterschiedlichster Botenstoffe (Hormone) die verschiedenen Blutzellarten, darunter auch Vorstufen der roten Blutkörperchen.

Ein Mangel an Bausteinen, Hormonen oder Vitaminen, aber auch Erkrankungen des Knochenmarks wie Entzündungen oder Leukämie (Blutkrebs) können die Blutbildung beeinträchtigen. Dann werden nicht voll funktionsfähige rote Blutkörperchen gebildet, die den Sauerstofftransport nicht ausreichend sicherstellen können.

Die häufigsten Formen von Anämie gehen auf eine derartige Blutbildungsstörung zurück:

Perniziöse Anämie: Diese Sonderform der Vitamin-B12-Mangel-Anämie kann etwa durch eine Autoimmunerkrankung, eine Schädigung der Magenschleimhaut, eine Teilentfernung des Magens oder einen Wurmbefall des Darms entstehen. Bei der Autoimmun-Variante richtet sich das körpereigene Abwehrsystem gegen die Zellen der Magenschleimhaut und zerstört diese. Dadurch wird weniger vom sogenannten Intrinsic Factor gebildet, der eine wichtige Rolle bei der Aufnahme des Vitamins B12 spielt.Aplastische Anämie: Hier ist die Bildung aller Blutzellen (rote und weiße Blutkörperchen, Blutplättchen) vermindert. Der Grund ist eine Funktionsstörung des Knochenmarks, die angeboren (z.B. Fanconi-Anämie) oder erworben sein kann (etwa durch Medikamente, Giftstoffe, ionisierende Strahlung oder bestimmte Infektionskrankheiten).Thalassämie: Infolge eines genetischen Defekts ist hier die Bildung von Hämoglobin gestört - und damit auch die Produktion der roten Blutkörperchen. Außerdem sind die gebildeten Erythrozyten verkleinert und haben eine verkürzte Lebensdauer. Die Thalassämie gehört zur Gruppe der mikrozytären, hypochromen Anämien.Anämie infolge anderer Erkrankungen: Häufig verkannt werden Anämien, die durch Entzündungen, Virusinfekte, Krebs (wie Leukämie), Chemotherapien oder Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden. Vor allem chronische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen von Blutarmut. Sie können je nach Schweregrad unterschiedlich stark in die Blutbildung eingreifen und zu einer kleinzelligen Anämie führen.

Anämie durch Blutungen

Zu einem Blutverlust kommt es, wenn Blut aus einer äußeren oder inneren Wunde austritt. So kann jemand mit einer offenen Verletzung infolge eines Unfalls so viel Blut verlieren, dass eine Anämie entsteht. Aber auch kleine Blutungsquellen können zu einem chronischen Blutverlust führen, aus dem sich mit der Zeit eine Blutarmut entwickelt. Das kann zum Beispiel bei einem unentdeckten blutenden Magengeschwür oder Hämorrhoiden der Fall sein.


*

Anämie durch gesteigerten Erythrozytenabbau

Als sogenannte hämolytische Anämie bezeichnen Mediziner eine Blutarmut, die durch den gesteigerten Abbau oder Zerfall von roten Blutkörperchen entsteht. Die Lebensdauer der Erythrozyten von normalerweise 120 Tagen ist dabei auf weniger als 30 Tage verringert.

Der Grund dafür kann bei den roten Blutkörperchen selbst liegen (korpuskuläre hämolytische Anämie). Das heißt: Die Erythrozyten weisen einen meist genetisch bedingten Defekt auf und werden deshalb vorzeitig abgebaut. Das ist etwa bei der Sichelzellanämie der Fall: Hier sind die roten Blutkörperchen nicht - wie normalerweise - scheibenförmig und an beiden Seiten leicht eingedellt, sondern sichelförmig. Sie verklumpen leicht und werden in der Milz vermehrt abgebaut. Ein anderes Beispiel ist die Kugelzellanämie mit kugelrunden Erythrozyten.

Bei der extrakorpuskulären hämolytischen Anämie liegt die Ursache außerhalb der Erythrozyten. Beispielsweise können die roten Blutkörperchen mechanisch zerstört werden, etwa durch künstliche Herzklappen. In anderen Fällen sind Chemikalien, Medikamente, Immunreaktionen oder Infektionserreger (wie Malaria-Erreger) für den übermäßigen Abbau der Erythrozyten verantwortlich.

Xem thêm: Aicpa Là Gì Chất Lượng Nhất, Aicpa Định Nghĩa: Mỹ Viện Của Kế Toán Công Chứng

Anämie durch Verteilungsstörung

Gelegentlich kann eine Anämie auch auf einer Verteilungsstörung beruhen. So kann sich etwa bei Menschen mit einer stark vergrößerten Milz (Hypersplenismus) so viel Blut im Organ sammeln, dass es yên ổn restlichen Körper an Erythrozyten mangelt.


Krankheiten mit diesem Symptom

Informieren Sie sich hier zu den Krankheiten, bei denen das Symptom auftreten kann:


Anämie: Symptome

Die Anämie hat nicht nur viele Ursachen, sondern ist auch mit zahlreichen Symptomen verbunden, die nicht immer eindeutig sind. Typisch für alle Anämien sind jedoch Beschwerden, die aus der Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff resultieren:

SchwindelKopfschmerzenverminderte geistige und körperliche Leistungsfähigkeitblasse Haut, Binde- und Schleimhautrote, glatte Zunge (sogenannte Lackzunge)

Je nach Art der Anämie können weitere Symptome hinzukommen. Einige Beispiele:

Perniziöse Anämie/Vitamin-B12-Mangel-Anämie: Gedächtnisstörungen, Appetitlosigkeit, Zungenbrennen, Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder Durchfall, GewichtsverlustAnämie durch innere Blutungen: schwarzer Stuhl (Teerstuhl oder Meläna) oder rotes Blut yên Stuhl oder Urin, Kreislaufzusammenbruch, niedriger Blutdruck, hohe Herzfrequenz