CFDs (Contracts for Difference, Differenzkontrakte) sind Derivate, mit denen auf Kursveränderungen eines Basiswertes spekuliert werden kann. Dabei setzt man auf die Entwicklung von Kursdifferenzen.

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Differenzkontrakte besitzen einen großen Hebeleffekt - mit entsprechendem Gewinnchancen und dem Risiko des Totalverlustes. Der CFD-Handel erfordert eine laufende Marktbeobachtung.

CFDs - eine Erklärung

Wer mit Finanzinstrumenten und anderen Handelsgütern spekuliert, hofft von Kursveränderungen zu profitieren und die Volatilität der Märkte für sich auszunutzen. Dabei ist sowohl Spekulation auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich. Die Kunst besteht darin, zum „richtigen“ Zeitpunkt zu kaufen und zu verkaufen. CFDs sind Derivate mit einem eingebauten starken Hebeleffekt, die genau darauf ausgerichtet sind. Sie reagieren selbst auf kleine Kursveränderungen mit großer Wirkung und stellen daher ein hochspekulatives Instrument dar.
Nachdem Christian Habeck mehrere Jahre an der Börse handelte, entschied er sich im Laufe der Zeit, das angeeignete Wissen an andere weiterzugeben. Als Autor deckt er sämtliche Themen aus dem Finanzbereich ab.


Spekulation auf Kursdifferenzen

Das Kürzel „CFD“ steht für „Contract for Difference“ oder deutsch „Differenzkontrakt“. Dabei vereinbaren die Vertragsparteien Zahlungen, deren Höhe von der Kursentwicklung eines Basiswerts abhängt. Als Bezugsgrundlage dient die - gehebelte - Kursdifferenz zum Ausgangskurs bei Vereinbarung des Kontraktes - daher die Bezeichnung „Differenzkontrakt“. Mit dem Basiswert-Bezug besitzen CFDs eine klassische Derivat-Eigenschaft. CFDs sind yên ổn Prinzip für alle Märkte und Handelsgüter geeignet, wo sich Preise fortlaufend verändern und Schwankungen unterliegen. Der CFD-Handel bezieht sich in der Regel auf Aktien, Währungen (Devisen) - auch Kryptowährungen -, Rohstoffe, Edelmetalle, Indizes, seltener auf Anleihen.

Handel über CFD-Broker

CFDs sind keine Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden können. Sie stellen vielmehr Kontrakte dar - vertragliche Vereinbarungen -, die direkt mit einem Broker abgeschlossen werden. Sie sind dem OTC-Handel (OTC = „Over-the-Counter“) zuzuordnen. Es gibt eine Reihe von Brokern, die sich ganz auf den CFD-Handel spezialisiert haben. Domain authority es bei CFDs auf schnelle Reaktion und kürzeste Zeiträume ankommt, findet der Handel praktisch ausschließlich online-gestützt statt. CFDs, die auf steigende Kurse ausgerichtet sind, nennt man Long-CFDs. Bei Ausrichtung auf sinkende Kurse wird von Short-CFDs gesprochen. CFDs haben keine Laufzeitbegrenzung, sondern laufen theoretisch immer weiter. Das Geschäft wird beendet - der CFD „verkauft“ -, indem man ein spiegelbildliches Gegengeschäft eingeht und dadurch seine „Position glattstellt“.
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Mit kleinem Einsatz große Wirkung erzielen

Der Hebel-Effekt bei CFDs entsteht dadurch, dass als Kapitaleinsatz eine Sicherheitsleistung (Margin) zu erbringen ist, die üblicherweise nur einen Bruchteil des Basiswertes ausmacht. Hierzu ein einfaches Beispiel. Ein Long-CFD möge über einen Basiswert mit einem Kurs von 100 triệu euro abgeschlossen werden. Als Margin seien 5 Prozent = 5 triệu euro zu leisten. Steigt der Kurs des Basiswerts auf 110 euro und wird der CFD „verkauft“ (= die Position glattgestellt), erzielt der Verkäufer einen Gewinn in Höhe der Kursdifferenz: 110 triệu euro - 100 euro = 10 euro und erhält seine Margin von 5 triệu euro zurück. Natürlich wirkt der Hebel auch in die andere Richtung. Würde der Kurs auf 95 euro sinken, erzielte der Käufer einen Verlust von 5 Euro, der seine gesamte Sicherheitsleistung aufbrauchen würde. Der Kapitaleinsatz wäre dann komplett verloren.

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Steuerliche Behandlung von CFDs

Steuerlich werden CFDs seit 2009 wie Termingeschäfte behandelt. Gewinne aus dem CFD-Handel unterliegen der Kapitalertragbesteuerung. Verluste dürfen dabei gegengerechnet werden. Bei inländischen CFD-Brokern wir die Kapitalertragsteuer automatisch in khung der Abgeltungsteuer abgeführt. Bei CFD-Brokern mit Sitz yên ổn Ausland ist dies nicht der Fall. Hier ist der CFD-Trader selbst in der Pflicht, seine Gewinne steuerlich zu deklarieren.

Eine Finanzwette

Der CFD-Handel ist ein gängiges Instrument beim sogenannten Daytrading, dem kurzfristigen Handel mit Finanzinstrumenten auf Tagessicht. Dabei versucht der Daytrader, aus den Kursbewegungen eines Tages Gewinn zu ziehen, indem der Kursentwicklung folgend CFD-Positionen eröffnet und wieder geschlossen werden. Der CFD-Handel basiert auf reiner Charttechnik und ist letztlich eine Finanzwette. Schnellen Gewinnchancen steht das Risiko eines ebenso raschen Totalverlustes gegenüber.

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Verwandte Begriffe

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