Autor: Laura Jung•Geprüft von: Claudia BednarekZuletzt geprüft: 20. Oktober 2022Lesezeit: 13 Minuten


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Der Uterus (Gebärmutter) liegt intraperitoneal lặng kleinen Becken und zählt zum inneren weiblichen Genitale. Er dient als Einnistungsort der befruchteten Eizelle und als Fruchthalter in der Embryonal- und Fetalentwicklung.

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Die Muskulatur ist darauf ausgelegt, während der Schwangerschaft mitzuwachsen und beim Geburtsvorgang das Kind mit kräftigen Kontraktionen auszutreiben.

Kurzfakten
MerkmaleBirnenförmiges muskuläres Hohlorgan;Länge von ca. 7 centimet und Breite von 5 cm;Gewicht von ca. 30-120 g
Makroskopische EinteilungCorpus uteri = UteruskörperIsthmus uteri = Verbindung zwischen Corpus und Cervix uteriCervix uteri = Zervix, bildet distale Drittel des Uterus
HistologieEndometrium (Schleimhaut)Myometriun (Muskelschicht)Perimetrium (Peritonealüberzug)

Im folgenden Artikel wird der makroskopische Aufbau, die Histologie und die Funktion des Uterus erklärt. Des Weiteren wird ein Ausblick in seine klinischen Aspekte gegeben.


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Aufbau

Der Uterus ist ein birnenförmiges muskuläres Hohlorgan mit einer Länge von ca. 7 cm und Breite von 5 centimet und einem Gewicht von ca. 30-120 g. Größe und Gewicht schwanken allerdings stark von Frau zu Frau in Abhängigkeit von vorausgegangenen Schwangerschaften, des Alters und Hormonstatus.

Makroskopisch wird der Uterus in Corpus, Isthmus und Zervix unterteilt. Das Lumen des Corpus (Cavum uteri) kommuniziert über die Tuben mit der Bauchhöhle und über den Zervixkanal (Canalis cervicis) mit der Vagina.


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Corpus uteri
Gebärmutterkörper
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Corpus uteri

Der Uteruskörper (Corpus uteri) umfasst die oberen zwei Drittel des Uterus. Es werden eine Vorder- und eine Hinterwand (Facies anterior et posterior) sowie zwei seitliche Ränder (Margo uteri) unterschieden. Kranial der Einmündungen der Tuben am Tubenwinkel endet der Uteruskörper mit einer Kuppe (Fundus uteri). Von ventral erscheint dieses mit der Zervix und den beiden Tubenmündungen dreieckig. Von lateral betrachtet ist das Uteruslumen eine schmaler Spalt, domain authority sich die Vorder- und Hinterwand aneinander lagern.

Cervix uteri

Die Zervix (Cervix uteri) bildet das distale Drittel des Uterus und umgibt den Zervixkanal. Ihr unterer Abschnitt ragt als Portio (Portio vaginalis) in die Vagina. Richtung Corpus endet der Zervixkanal am Übergang zum Isthmus als innerer Muttermund (Ostium uteri internum). Mit einem Durchmesser von 2-3 mm ist dies die engste Stelle des Zervixkanals.

Isthmus uteri

Zervix und Corpus sind über eine sehr enge Übergangszone verbunden, dem Isthmus uteri. Dieser endet an der Portio und bildet dort mit der vorderen und hinteren Muttermundslippe (Labium anterius et posterius) den äußeren Muttermund (Ostium uteri externum). Er hat eine Länge von 5-10 mm und umfasst den Canalis isthmi, der vom inneren Muttermund ins Uteruslumen reicht.


Lage

Ventral des Uterus liegt die Harnblase an, zwischen den beiden Organen befindet sich die Excavatio vesicouterina, eine Ausbuchtung des Peritoneums. Die Rückwand des Uterus zeigt Richtung Rektum, dazwischen liegt die Excavatio rectouterina. Diese auch als Douglas-Raum bezeichnete Peritonealgrube stellt den tiefsten Punkt der weiblichen Peritonealhöhle dar.


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Excavatio vesicouterina
Harnblasen-Gebärmutter-Aussackung
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Die Lage des Uterus yên kleinen Becken wird durch drei Begriffe beschrieben:

Flexio: gegenüber der ZervixVersio: Winkel zwischen der Zervixkanalachse und der vertikalen Körperachse.Positio: Lage der Portio im kleinen Becken.

Sie kann dabei u.a. Abhängig vom Füllungszustand der Harnblase und des Rektums, krankheits- oder altersbedingt variieren. Gewöhnlich ist der Uterus nach vorne gekippt (Anteversio), der Corpus gegen die Zervix nach ventral geknickt (Anteflexio) und die Portio mittig zwischen den Spinae ischiadicae (Interspinallinie).

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Der Uterus befindet sich intraperitoneal und ist daher bis auf die Portio mit Peritoneum überzogen. Durch eine breite und hohe Bindegewebsplatte (Parametrium) wird er yên Becken verankert. Der größere mit Peritoneum bedeckte Teil des Parametriums wird als Lig. Latum uteri bezeichnet. Nach kaudal setzt sich das Parametrium in das Bindegewebe der Zervix (Parazervix) und der Vagina (Parakolpium) fort.

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Histologie

Von innen nach außen werden in der ca. 2 centimet dicken Wand drei Schichten unterschieden:

Endometrium (Schleimhaut)Myometriun (Muskelschicht)Perimetrium (Peritonealüberzug)

Endometrium

Das Endometrium (Tunica mucosa) besteht aus einschichtigem prismatischem Oberflächenepithel und besitzt tubulöse Drüsen (Glandulae uterinae), die die gesamte Höhe der Schleimhaut durchspannen. Die Lamina propria, in welche die Drüsen eingebettet sind, besteht aus sehr zellreichem, faserarmen Bindegewebe. Beim Endometrium wird zwischen einer zyklusabhängigen und –unabhängigen Schicht unterschieden.