Obwohl ihr Name es zu verraten scheint, ist die Erdbeere keine Beere, sondern eine Nuss – genauer: eine Sammelnussfrucht. Wir klären den Mythos auf!


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Ihr Geschmack, Aussehen und Name lassen uns glauben, dass die Erdbeere eine Beere ist. Falsch gedacht! Denn in Wahrheit ist sie eine Sammelnussfrucht


Saftig rot, aromatisch süß und voller vi-ta-min C: Das sind Erdbeeren (Fragaria) – die absoluten Lieblingsfrüchte im Sommer! Bereits die alten Griechen wählten sie zu den "Königinnen der Früchte". Was viele jedoch nicht wissen: In Wirklichkeit ist die Erdbeere selbst eine Scheinfrucht, die aus vielen winzigen Nussfrüchten besteht. Wir zeigen, wieso die Erdbeere aus botanischer Sicht eigentlich eine Nuss ist.

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Sie sieht aus wie eine Beere, schmeckt wie eine Beere und trägt diese Bezeichnung sogar in ihrem Namen – dabei ist die Erdbeere botanisch gesehen keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Die Erdbeere selbst ist nur eine Scheinfrucht. Die eigentlichen Früchte sind die gelbgrünen winzigen Nüsschen beziehungsweise Samen, die ringsum auf dem hochgewölbten Blütenboden sitzen.


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Botanischer Hintergrund: Darum ist die Erdbeere eine Nuss

Um zu verstehen, warum die Erdbeere eine Scheinfrucht ist, muss man sich einmal die Botanik der zu den Rosengewächsen (Rosaceae) gehörenden Pflanze näher ansehen. Erdbeeren sind mehrjährige Pflanzen, die wegen ihrer Lebensweise zu den Stauden gehören. Die drei- bis fünfzähligen, sattgrünen Blätter stehen in einer Rosette. Nach einem Kältereiz erscheinen aus deren Mitte Trugdolden mit kleinen weißen Blüten. Meistens bilden Erdbeeren zwittrige Blüten, deren Pollen die Narben der gleichen Pflanze befruchten kann.


Im Fall von bestäubten Narben und befruchteten Samenanlagen entstehen innerhalb weniger Wochen die aromatischen Früchte. Lặng Zuge dessen wölbt sich der Blütenboden stark nach oben auf, wird fleischig und saftig-rot – er stellt den roten Fruchtanteil dar, sozusagen die Scheinfrucht. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die gelbgrünen Körnchen (Nüsschen), die verteilt auf der Oberfläche aufsitzen. Daher handelt es sich bei der Erdbeere aus botanischer Sicht um eine Sammelnussfrucht – und deswegen beinhaltet sie yên ổn Inneren auch keinen Kern.


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Botanisch gesehen sind Beeren nämlich Früchte, deren Samen lặng Fruchtfleisch liegen. Jedes einzelne Nüsschen der Erdbeere ist damit eine Frucht, über die sich die Pflanze fortpflanzen kann. Übrigens: Auch Himbeeren und Brombeeren werden oft als Beeren bezeichnet, was jedoch genau genommen nicht stimmt. Sie sind Sammelsteinfrüchte, die sich aus vielen kleinen Steinfrüchten zusammensetzen.


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Exkurs: Schon gewusst? Manche Nüsse sind gar keine echten Nüsse

Wie die Erdbeere keine Beere ist, muss auch nicht jede Nuss eine echte Nuss sein! Doch was ist laut Botanik überhaupt eine Nuss? Nüsse sind Schließfrüchte: Das bedeutet, dass ihre Fruchtwand dreischichtig verholzt ist und einen einzelnen Samen – die Nuss – vollständig umhüllt. In der Schale fallen sie geschlossen vom Baum. Was wir dabei so gerne verspeisen, ist der Samen der Frucht.


Zu den echten Nüssen gehört zum Beispiel die Haselnuss, domain authority eine verholzte Fruchtwand den kleinen runden Samen umschließt. Um die köstliche Haselnuss genießen zu können, muss man erst die becherartige Fruchtwand knacken. Auch Walnüsse oder Macadamianüsse sind echte Nüsse.


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Die Erdnuss hingegen ist keine echte Nuss. Sie ist mit den Erbsen und Bohnen verwandt und zählt wie sie zu den Hülsenfrüchten, domain authority sie von einer hellroten, dünnen und länglichen Schale umgeben ist – und das meistens zusammen mit einer weiteren Erdnuss. Lặng Gegensatz zu Erbsen und Bohnen ist ihre Schale holzig und nicht zu genießen. Auch Pistazien und Pekannüsse sind in Wahrheit keine Nüsse. Sie sind Kerne einer Steinfrucht, lediglich ihre innere Fruchtwand ist verholzt. Die Schale der Pekannuss etwa ist so dünn, dass wir sie ganz einfach mit der Hand beseitigen können.

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