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Soziale und gemeinnützige Organisationen sind bereits seit langer Zeit von großer Bedeutung
. Das so genannte "social Entrepreneurship" (soziales Unternehmertum) ist in der Gründerszene brandaktuell und zieht immer noch viele Neugründungen an.
Sozialunternehmertum ist insbesondere aufgrund des breiten Betätigungsfeldes so beliebt. Es besteht die Möglichkeit des Engagements in der Jugend- oder Altenhilfe, dem Umweltschutz, dem Tierschutz oder sogar dem Verbraucher- oder Denkmalschutz.
Als Unternehmen mit ausschließlich gemeinnützigem, mildtätigem oder kirchlichem Zweck kann die besondere Rechtsform der gGmbH nach § 4 Satz 2 GmbHG lohnenswert sein. Sie bietet besondere Steuervergünstigungen für die Gesellschaft.

Bei der Umsetzung und Gründung stellt sich bei vielen Gründern die Frage nach der passenden Rechtsform für ihr Unterfangen. Häufig fällt die GmbH als absoluter Klassiker unter den deutschen Rechtsformen als erstes auf. Sie bietet Ihnen die Enthaftung Ihres Privatvermögens und den guten Ruf einer etablierten Gesellschaftsform.

Für „Social Entrepreneurs“ hält der Gesetzgeber aber gemeinnützige Rechtsformen bereit, die einige Vorteile bieten. Verfolgt ein Gründer mit seiner Gesellschaft ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigte Zwecke (gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke) nach den §§ 51 ff. Der AO (Abgabenordnung) bietet sich die gGmbH als besondere Rechtsform an (iSd. § 4 S. 2 GmbHG)

gGmbH – Beliebte Rechtsform bei sozial engagierten Gründern

Die Rechtsform der gemeinnützigen GmbH (gGmbH) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Vor allem bei jungen sozial engagierten Unternehmern stoßen die Vorteile die Gründung einer gGmbH auf offene Ohren. Attraktive Steuervorteile und professionelle Strukturen machen die gemeinnützige Gesellschaft zur richtigen Rechtsform für “Non-Profit-Organisationen”.

Viele Unternehmer fragen sich jedoch, wie es sich mit den Gewinnen verhält, die die Gesellschaft eventuell erwirtschaftet. Eigentlich darf die gGmbH keine Gewinne zurücklegen oder ausschütten, denn alle Überschüsse müssen für den in der Satzung festgelegten Zweck verwendet werden.

Weitere Voraussetzungen bei Gründung einer gGmbH

Neben den bekannten Voraussetzungen der Gründung einer GmbH sind bei der gGmbH weitere spezielle Bedingungen in Bezug auf die Gemeinnützigkeit zu erfüllen:

Die Satzung der gGmbH und die tatsächliche Geschäftsführung muss den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts entsprechen (iSd. §§ 59 ff. AO)Es gelten zusätzlich die Voraussetzungen der §§ 51 ff. AODemnach muss die Gesellschaft einen gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Gesellschaftszweck haben (§ 51 Abs. 1 S. 1 AO)Gemeinnützige Zwecke werden verfolgt, wenn die Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern (§ 52 AO)mildtätige Zwecke werden verfolgt, wenn die Tätigkeit darauf gerichtet ist, Personen selbstlos zu schützen (z.B. Personen, die die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind (§ 53 AO)kirchliche Zwecke werden verfolgt, wenn die Tätigkeit darauf gerichtet ist, eine Religionsgemeinschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, selbstlos zu schützen (§ 54 AO)Der verfolgte Zweck darf weiterhin nur selbstlos (§ 55 AO), ausschließlich (§ 56 AO) und unmittelbar (§ 57 AO) verfolgt werdenDie unternehmerische Tätigkeit muss der Erfüllung des Geschäftszwecks dienen

Eine ausführliche Aufstellung der für die gGmbH geltenden Gesellschaftszwecke lässt sich den §§ 52 ff. AO entnehmen.

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Auszahlung der Gewinne der gGmbH an ihre Gesellschafter

Ein wichtiger und für die gGmbH kennzeichnender Punkt ist die Verwendung der Gewinne. Die Gewinne dürfen nur für den in der Satzung festgelegten Zweck verwendet werden. Der Zweck der Satzung muss gemeinnützig sein, weshalb das Geld nur für solche Zwecke verwendet werden darf. Eine Auszahlung an die Gesellschafter darf nicht erfolgen – wer eine solche Gewinnorientierung anstrebt, sollte über die Gründung einer GmbH nachdenken. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Die gGmbH kann an die Gesellschafter Gewinne ausschütten, wenn diese Gesellschafter selbst gemeinnützig tätig sind. Dies wäre dann der Fall, wenn eine andere gGmbH oder ein gemeinnützig tätiger ein Gesellschafter ist.


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