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Die Lymphdrainage hilft nach Operationen, Ödeme zu lindern. Foto: Adobe Stock, (c) Kzenon

Die manuelle Lymphdrainage wirkt entspannend, ist schmerzlindernd und fördert das Wohlbefinden. Erfahre yên ổn Artikel, wie eine Lymphdrainage abläuft, welche positiven Effekte sie bewirkt und für wen die Therapie sinnvoll ist. Außerdem verraten wir, wie viel eine Lymphdrainage kostet und wer diese Behandlung in Wien anbietet.

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Inhaltsverzeichnis

Was bringt Lymphdrainage? WirkungWie viel kostet Lymphdrainage?Wo macht man Lymphdrainage?Lymphdrainage Wien: Professionelle Anbieter

Lymphdrainage: Was ist das?

Die manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine physikalische Therapie, die dazu dient, den Lymphfluss zu verbessern und dadurch Flüssigkeitsstaus in den Lymphgefäßen aufzulösen. Dabei streicht der Therapeut mit sanften, kreisrunden Bewegungen über den Körper.

Die Lymphdrainage ist Bestandteil der komplexen physikalischen Entstauungstherapie, welche eine umfassende Therapie zur Behandlung von Lymphödemen ist. Diese setzt sich aus folgenden Maßnahmen zusammen: Lymphdrainage, Kompressionstherapie, Bewegungsübungen und Hautpflege.

Unterschied zur maschinellen Lymphdrainage: Wie der Name bereits vermuten lässt, wird die maschinelle Lymphdrainage nicht von einem Therapeuten per Hand ausgeführt, sondern von einer Maschine. Dabei zieht der Patient eine spezielle Hose beziehungsweise Armmanschette mit Druckkammern an. Diese Druckkammern füllen sich nacheinander mit Luft und erzeugen so eine Druckwelle, die denselben Effekt wie die manuelle Lymphdrainage erzeugt.

Was bringt Lymphdrainage? Wirkung

Das Lymphsystem ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem lặng Körper und ein bedeutender Bestandteil des Immunsystems. Die darin fließende Lymphe, eine hellgelbe Flüssigkeit, ist für den Abtransport von Krankheitserregern, Fremdstoffen und überschüssigen Flüssigkeiten verantwortlich. Sie fließt entlang der Lymphbahnen, welche von Lymphknoten unterbrochen werden. Die Lymphknoten wiederum filtern die Krankheitserreger und Fremdstoffe aus der Lymphflüssigkeit.

Kommt es zu einer Störung des Lymphflusses, etwa aufgrund von Entzündungen, chirurgischen Eingriffen oder Funktionsstörungen, kann die Lymphe nicht mehr ausreichend abtransportiert werden. Als Folge entsteht ein Flüssigkeitsstau. Diese Ansammlung von Flüssigkeiten in den Lymphbahnen nennt man Lymphödem. Die betroffenen Stellen wie etwa Arme oder Beine schwellen dabei sichtbar an.

Die manuelle Lymphdrainage wird eingesetzt, um diese Flüssigkeitsansammlungen in den Lymphbahnen zu lockern und das Ödem zu lindern. Der Lymphdrainage werden dabei vier Wirkungen zugeschrieben, die wissenschaftlich bestätigt sind:

entstauende Wirkung: Die Grifftechnik der Lymphdrainage regt die Pumpfrequenz des Lymphsystems an. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Durchflussrate und die gestaute Flüssigkeit nimmt ab.beruhigende Wirkung: Dank der rhythmischen Abfolge der Massagebewegungen fühlen sich die Patienten danach entspannter als zuvor.tonussenkende Wirkung: Die Lymphdrainage führt durch die beruhigenden Grifftechniken zu einer Muskelentspannung.

Zudem wird in der Alternativtherapie angenommen, dass die Lymphdrainage die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt. Dies wird damit argumentiert, dass durch die erhöhte Durchflussrate yên Lymphsystem Krankheitserreger schneller aus dem System gefiltert werden. Die immunologische Wirkung wurde jedoch noch nicht wissenschaftlich belegt.

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Das Lymphsystem (im Bild: grüne Bahnen) zieht sich durch den ganzen Körper. Foto: Adobe Stock, (c) HANK GREBE

Wie läuft eine Lymphdrainage ab?

Zu Beginn der Behandlung entkleidet sich der Patient an dem Körperbereich, der behandelt werden soll und legt sich auf die Liege. Anschließend massiert der Therapeut das Unterhautgewebe mit leichtem Druck und sanften kreisrunden Bewegungen. Dabei kommen vier Grundgriffe zum Einsatz:

Schröpfgriff: Die Daumen werden flach aufgelegt und die vier Fingerkuppen berühren die Haut. Nun massieren die Hände mit kreisenden Bewegungen in die entgegengesetzte Richtung der Lymphbahnen.Pumpgriff: Die Hand ist ausgestreckt und berührt die Extremität mit der Fläche zwischen Daumen und Zeigefinger. Mit Druck zieht die Hand das Gewebe entlang. Danach setzt die Hand ab und ein Stück weiterDrehgriff: Die Hände werden wie beim Schröpfgriff aufgelegt. Mit kreisenden Bewegungen wird entlang der Lymphbahnen massiert.stehende Kreis: Beide Hände werden flach aufgelegt und mit den Handflächen sanfte Kreise mit wenig Druck in die Abflussrichtung durchgeführt.

Diese Bewegungen übt der Therapeut in rhythmischen Abständen entlang der Lymphbahnen immer wieder aus.

Gibt es keinen speziellen Körperbereich, der therapiert werden soll, beginnt der Therapeut in der Regel beim Hals und arbeitet sich langsam über den Rumpf zu den Armen und Beinen weiter. Zum Schluss massiert der Therapeut das Gesicht einschließlich Augen, Nase und Stirn.

Eine Lymphdrainage-Behandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Nach der Massage wird üblicherweise eine Kompressionsbandage auf Armen oder Beinen angelegt beziehungsweise der Patient zieht sich orthopädische Strümpfe an. Dadurch wird verhindert, dass die Beine beziehungsweise Arme nach der Behandlung wieder anschwellen.

Für wen ist Lymphdrainage geeignet?

Lymphdrainage kann für jeden hilfreich sein, der Flüssigkeitsansammlungen yên Gewebe und deshalb angeschwollene Körperbereiche wie etwa Arme oder Beine hat. Sehr häufig kommt sie nach Operationen zum Einsatz, da die Einschnitte der Operation die Lymphbahnen durchtrennen können und dabei den Abfluss der Lymphflüssigkeit stören. Zum Beispiel leiden Frauen nach Brustoperationen oft unter Lymphödemen am Arm. Die Lymphdrainage hilft dabei, die Ödeme zu lindern und fördert die Neubildung der Lymphgefäße lặng durchtrennten Gewebe. Auch nach einer operativen Entfernung von Lymphknoten wird eine Lymphdrainage empfohlen.

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Eine Lymphdrainage hilft aber auch bei weiteren Erkrankungen oder Beschwerden:

Schwellungen nach Sportverletzungen oder ZerrungenLipödeme (Häufung von Fettgewebe)Migränerheumatische Erkrankungen

Lymphdrainage ist auch als Maßnahme gegen Cellulite bekannt. Wissenschaftlich bestätigt ist die Wirkung jedoch nicht.