Jeder will kompetent sein, denn häufig wird mit Kompetenz das Wissen verbunden, alles umsetzen zu können, was erforderlich ist. Wer kompetent ist, ist klug. Auf beruflicher Ebene assoziieren viele kompetente Menschen mit Erfolg: Wer Kompetenz besitzt und sie gewinnbringend einsetzen kann, kommt weiter und macht Karriere. Dabei ist Kompetenz ist ein vielschichtiger Begriff, der je nach Gebiet Fähigkeit, Zuständigkeit oder Bereitschaft bedeuten kann. Und es gibt viele Arten von Kompetenz, so dass sich schwerlich von der Kompetenz reden lässt. Wir nähern uns der Bedeutung an und erklären, welche Arten von Kompetenz Sie brauchen…


Autor: Jochen MaiAktualisiert: 30.05.2022Bewertung: 4,94· 7596 Stimmen
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Definition: Was ist Kompetenz?

Während Begriffe wie Klugheit und Intelligenz sich eher allumfassend auf kognitive Fähigkeiten eines Menschen beziehen, kann eine Person auch lediglich auf einem Gebiet kompetent sein und auf sehr vielen anderen überhaupt keine Ahnung besitzen.

Es gibt wenigstens zwei Definitionen von Kompetenz, die in der Pädagogik und in der Psychologie (dort vom Kognitionspsychologen Franz Weinert) geprägt wurden. Der Begriff leitet sich von dem lateinischen Wort competencia ab und bedeutet so viel wie „zu etwas geeignet, fähig oder befugt sein“.

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Die ersten beiden Bedeutungen werden auch in folgenden Synonymen deutlich:

BefähigungBegabungBeschlagenheitFertigkeitKönnenSachverstandSachverständnisVermögen

Andere Synonyme für Kompetenz wie Befugnis/Entscheidungsbefugnis, Zuständigkeit oder Zuständigkeitsbereich, deuten eher auf ein juristisches und organisatorisches Verständnis von Kompetenz hin. Oft wird statt Kompetenz auch von Fähigkeit, Talent oder Qualifikation gesprochen.

Allerdings ist auch das ungenau. Denn Talent deutet an, dass eine Person das Potenzial dazu hat, Kompetenzen in einem Bereich zu entwickeln. Qualifikationen hingegen sind Fähigkeiten, die von offizieller Stelle beglaubigt oder zertifiziert wurden: Dazu gehört beispielsweise das Abschlusszeugnis der Hochschule oder das Zertifikat über eine Weiterbildung.

Nach wirtschaftspsychologischer Ansicht bedeutet Kompetenz die Fähigkeit zu kreativen und selbstorganisiertem Handeln, auch in unüberschaubaren und komplexen Situationen. Erst wenn also vorhandenes Wissen sich in Handlungen manifestiert, spricht man von Kompetenz.


Verschiedene Arten der Kompetenz

Ergänzend muss gesagt werden, dass Arbeits- und Abschlusszeugnisse nur die Hard Skills dokumentieren. Sie gehören zur Kompetenz einer Person dazu. Aber am Arbeitsplatz sind eine Reihe von Fertigkeiten gefragt, die so selten dokumentiert werden und sich eher in der Praxis zeigen.

Kompetenz spiegelt sich in diesen Bereichen wider:

Personale Kompetenz

Diese Kompetenz nennt sich auch Individualkompetenz, Selbstkompetenz oder Humankompetenz. Sie beschreibt die Einstellungen oder Werte, die ein Mensch hat. Beispielsweise erkennt er lặng Beruflichen wie Privaten die Anforderungen und kann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Das kann bedeuten, dass diese Person beispielsweise erkennt, dass ihre Fremdsprachenkompetenz in Englisch nachgelassen hat und sie mit einem Sprachkurs ihr Business Englisch wieder auffrischt.

Das kann ebenso gut bedeuten, dass jemand seine Sinnkrise zum Anlass nimmt, sich über seine beruflichen Ziele klar zu werden und einen Jobwechsel in Betracht zieht. Oder dass jemand mehr für seine Kinder da sein möchte und seine Stelle fortan nur noch in Teilzeit ausführt.

Fachkompetenz

In vielen Kompetenzbereichen gibt es Überschneidungen, so auch bei der Methoden- und der Fachkompetenz. Sind es zwei eigene Kompetenzen, ist es am Ende gar dasselbe? Klar ist: Ohne das Wissen um bestimmte Lern- und Arbeitstechniken können Sie sich kein Fachwissen in dem von Ihnen favorisierten Bereich aneignen, also keine Fachkompetenz erwerben.

Das geht bereits mit absoluten Basisfähigkeiten wie Lesen und Auswendiglernen los. Auf der anderen Seite ist Fachkompetenz (auch Sachkompetenz genannt) weitaus mehr als ein Repertoire an verschiedenen Techniken. Vielmehr geht es darum, das erworbene Fachwissen zur Lösung bestehender Probleme anwenden zu können.

Handlungskompetenz

Die Umsetzung exakt dieses erworbenen Wissens wird dann als Handlungskompetenz bezeichnet. Sie bildet die Schnittmenge aus personaler, sozialer, methodischer und fachlicher Kompetenz und steht für eigenverantwortliches Handeln. Grundvoraussetzung dafür ist das kognitive Vermögen: Wer angesichts einer bestimmten Problemstellung reflektiert, kommt aufgrund seiner Fachkompetenz zu einem bestimmten Ergebnis und wird angemessen handeln.


Wie erwirbt man Kompetenz?

Was klar sein dürfte: Kompetenz fällt nicht vom Himmel, sie hängt eng mit Bildung zusammen. Die ist wiederum nicht statisch: Inhalte verändern sich, neue Entdeckungen und Innovationen machen alte Erkenntnisse und Theorien obsolet. Wissen ist einem ständigem Wandel unterworfen.

Die Frage danach, wann man kompetent ist und wie man Kompetenz erwirbt, ist daher fast schon eine philosophische, mindestens aber eine, die historisch unterschiedlich beantwortet wird.

In früheren Jahrhunderten passte das, was für verschiedene Wissensgebiete als wissenswert erachtet wurde, in ein Konversationslexikon; war es umfangreich, gab es eine zehnbändige Reihe. Das war das damalige Wissen-to-Go, lange bevor es Wikipedia geschweige denn das internet gab. An derart überschaubares Wissen ist heutzutage nicht mehr zu denken.

Deshalb ist nicht nur in privaten Zusammenhängen vom lebenslangen Lernen die Rede. Als Arbeitnehmer erwerben Sie ihm Rahmen Ihrer Ausbildung oder Ihres Studiums ein bestimmtes Maß an Wissen mit Ihrem Abschluss – Ihre Kompetenzen werden in Abschluss- und Arbeitszeugnissen beglaubigt.

Mit Blick auf den Wissensverfall bedeutet Kompetenz für eine Fachkraft, durch Fortbildung und Weiterbildung vorhandenes Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten und möglichst auszubauen. Wer sein Gebiet geradezu durchdringt, wird so zum Experten.

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