Was ist Plastik?Eine berechtigte Frage, die eine Antwort verdient. Denn wir nutzen jeden Tag Plastikgegenstände und während ich diesen Artikel über Kunststoffe verfasse, schlagen meine Finger auf eine Plastiktastatur. Wir kommen täglich mit Plastik in Kontakt und es scheint, als erhöhe der Kunststoff unsere Lebensqualität. Doch was ist Plastik eigentlich? Wie wird Plastik hergestellt und welches Material wird für die Kunststoffherstellung verbraucht?

In diesem Beitrag möchte ich diese Fragen zum Plastik beantworten und dir auch noch mehr über die Vor- und Nachteile, Plastik als Wirtschaftsfaktor und Umweltproblem, sowie das Recycling von Plastikmüll erklären. Außerdem lernst du, weshalb Plastik nicht gleich Plastik ist. Auf geht’s!

Hier noch ein kurzes Inhaltsverzeichnis des Artikels über Kunststoffe

Plastik – Herstellung & Geschichte des Kunststoffs

In den Zeiten, als Plastik noch Zukunftsmusik war, wurde Milch in Glasflaschen und großen Kannen aufbewahrt und Holzzahnbürsten gehörten zum Standard. 1839 brachte Charles Goodyear dann mit der Kombination von Kautschuk und Schwefel die Kunststoffherstellung ins Rollen, die nicht mehr aufzuhalten war. Knapp 100 Jahre und einige Entwicklungsversuche später, lief Plastik dann regelmäßig über das Band. Während 1950 weltweit zunächst eine Millionen Tonnen produziert wurde, stellen wir heute jedes Jahr etwa 370 Millionen Tonnen Kunststoff her.

Mit der Entwicklung der PET-Flasche Ende der 1960er Jahre, fiel der endgültige Startschuss des Plastiks, das dann so richtig Fahrt aufnahm. Plastik ist bisher das einzige Material, das leicht, bruchfest, elastisch, temperaturbeständig und vor allem in unterschiedlichen Härtegraden herstellbar ist. Sobald ein ansatzweise ähnlich flexibles, massentaugliches und hoffentlich biologisch abbaubares Material ans Tageslicht kommt, wird Plastik, wie wir es kennen, überflüssig. Doch was ist Plastik eigentlich? Und wie wird der Kunststoff überhaupt hergestellt?


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Aus dem verarbeiteten begrenzten Rohstoff Erdöl resultiert später Plastik in den unterschiedlichsten Formen.

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Wie viele wissen, wird Plastik aus dem begrenzten Rohstoff Erdöl hergestellt. Doch bis zur fertigen Plastikflasche, sind noch einige weitere Schritte der Kunststoffherstellung notwendig.

Erdöl wird destilliert und das für die Plastikherstellung wertvolle Rohbenzin Neben dem Rohbenzin fallen mit Gas, Diesel, Heizöle und Gasöl weitere Bestandteile des Erdöls an.Rohbenzin / Napthta wird durch das Cracking-Verfahren zu Ethylen, Propylen, Butylen und anderen Kohlenwasserstoff-Verbindungen aufgespalten.Durch Synthese (Polymerisation, Polykondensation oder Polyaddition) kann dann endlich Kunststoff hergestellt und beliebig verformt werden.

Sogenannte Monomere werden aneinandergereiht und durch Synthese zu netz- und kettenförmigen Molekülen, den Polymeren. Plastik ist aber nicht gleich Plastik. Deshalb entscheidet das gewählte Herstellungs-Verfahren bzw. Das gewünschte Endprodukt darüber, welche khung der Kunststoff später haben wird.

Die 3 Arten der Plastik-Herstellung

Um Plastikflasche, Spülschwamm und andere Gegenstände aus Plastik herstellen zu können, werden also mithilfe von Synthese-Verfahren mehrere Bausteine (Monomere) zu Ketten zusammengesetzt (Polymere). Die folgenden 3 Synthesen₁ werden zur Herstellung von Plastik angewendet:

Polymerisation: Mehrere kleine Moleküle werden aneinandergereiht zu einem großen Molekül. Folge der Polymerisation sind z.B. Die Kunststoffe Polystyrol (PS), Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE).


Polykondensation: Bei der Polykondensation werden unterschiedliche Ausgangsstoffe zu einem Molekül zusammengefügt. Im Gegensatz zur Polymerisation entsteht ein Nebenprodukt, z.B. Wasser. Es entstehen Thermoplaste oder Duroplaste (siehe nächster Absatz: Formen von Plastik).

Polyaddition: Unterschiedliche Ausgangsstoffe werden unter Wanderung von Wasserstoffatomen zusammengefügt ohne ein Nebenprodukt zu bilden. Ein Endprodukt ist zum Beispiel Polyurethan (PUR).


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Das đoạn clip hat es noch einmal gut erklärt. Die Wahl des Synthese-Verfahrens entscheidet schlussendlich über die Merkmale des späteren Plastik-Produktes. Yên folgenden Absatz möchte ich dir deshalb erklären, warum Plastik nicht gleich Plastik ist und durch welche Merkmale sich Kunststoffe unterscheiden.

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Kunststoff-Formen – Unterschiede & Merkmale von Plastik

Kunststoff bedeutet Fortschritt. Das Plastik hilft uns dabei, Dinge flexibel gestalten zu können. Sehr flexibel. Denn Plastik unterscheidet sich anhand vieler Merkmale und kann nach Wunsch gestaltet werden. Beispielsweise kann man Kunststoffe durch die folgenden Eigenschaften unterscheiden:

ZugfestigkeitHärtegrad / DichteBruchdehnungDurchschlagsfestigkeitFeuchtigkeitsaufnahmeTemperaturbereichWärmebeständigkeit

Plastik ist bisher das einzige Material, das leicht, bruchfest, elastisch, temperaturbeständig und in unterschiedlichen Härtegraden herstellbar ist. Sobald ein ansatzweise ähnlich flexibles, massentaugliches und hoffentlich biologisch abbaubares Material ans Tageslicht kommt, macht es den Kunststoff überflüssig. So wie Polymilchsäure (kurz: PLA), ein Biokunststoff aus Maisstärke und Zuckerrohr. Doch bisher gibt es für Kunststoffe aus Naturmaterial aufgrund der geringen Mengen noch kein eigenes Recycling-System. Soja, Mais, Zuckerrohr und Überreste von Schalentieren hätten jedenfalls das Potenzial, Plastik langfristig zu ersetzen.

Die 3 Formen von Plastik

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Formen von Plastik, dich sich anhand der genannten Merkmale unterscheiden. Ich nenne dir jeweils ein Beispiel zu der Plastikform, damit du dir es besser vorstellen kannst:

Thermoplaste:Diese Kunststoffform ist sehr flexibel und kann durch erhitzen beliebig oft in beliebige Formen verändert werden. Thermoplastebestehen aus unvernetzten Polymeren. (z.B. Plastikbecher)Duroplaste:Kann nur einmal erhitzt und verformt werden und ist meist hart und spröde. Duroplastebestehen aus engmaschig vernetzten Polymeren. Der Trabant wurde immer „Duroplast-Bomber“ genannt, vielleicht weißt du jetzt warum.