Die Metapher ist wohl das bekannteste stilistische Mittel und wird besonders häufig verwendet. Viele Metaphern haben es mittlerweile in die Alltagssprache geschafft und bilden feststehende Aussagen. Alles was du über Metaphern wissen musst, erfährst du yên Folgenden.

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Die Metapher ist eines der wichtigsten Stilmittel in der Literatur und wird dementsprechend in der Schule auch oft als erstes rhetorisches Mittel gelehrt. Es findet in zahlreichen Texten, Gedichten und auch in der Alltagssprache Anwendung. Wir klären dich über das rhetorische Mittel auf.

Definition: Was eine Metapher ist


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Metaphern am Beispiel "Der Erlkönig"


Die Ballade "Der Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahre 1782 zählt zu Goethes bekanntesten Werken.

Hier kann man den gesamten Text metaphorisch deuten, da nicht nur einzelne Ausdrücke als Metaphern interpretiert werden können, sondern die gesamte Rahmenbedingung mit dem Erlkönig als den personifizierten Tod.

Über die ganze Ballade hinweg sieht das fiebrige Kind in allerlei Formen und Begebenheiten den herannahenden Tod in size des Erlkönigs. Während der Erlkönig anfangs versucht das Kind mit Verlockungen zu überreden, zu ihm zu kommen, droht er gegen Ende mit Gewalt.

Mit der Wandlung des Erlkönigs verändert sich auch die Gefühlswelt des Kindes. Ist es anfangs noch fasziniert vom Erlkönig, reagiert es schließlich mit Angst auf die düstere Atmosphäre, die den Erlkönig umgibt. Einzig der Vater kann sich dem Erlkönig entziehen und verbleibt in der Realität.

Neben der fortlaufenden Metapher des Erlkönigs als Tod gibt es in dem Gedicht noch zahlreiche weitere sprachliche Bilder, die du weiterhin separat interpretieren und deuten kannst.

Sie sind in der folgenden Ballade fett markiert. Obwohl einige Beispiele auch wortwörtlich schon Sinn ergeben, lassen sie doch Spielraum für weitere Interpretationsmöglichkeiten.

Tipps für eine gelungene Interpretation findest du hier.

Der Erlkönig

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?Es ist der Vater mit seinem Kind;Er hat den Knaben wohl in dem Arm,Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –

"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,Meine Mutter hat manch gülden Gewand." –


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Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,Was Erlenkönig mir leise verspricht? –Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;In dürren Blättern säuselt der Wind. –

"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?Meine Töchter sollen dich warten schön;Meine Töchter führen den nächtlichen ReihnUnd wiegen und tanzen und singen dich ein." –

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dortErlkönigs Töchter am düstern Ort? –Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:Es scheinen die alten Weiden so grau. –

"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt." –Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!Erlkönig hat mir ein Leids getan! –

Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,Er hält in Armen das ächzende Kind,Erreicht den Hof mit Mühe und Not;In seinen Armen das Kind war tot.

(Johann Wolfgang von Goethe)


Metaphorik in Storms Gedicht "Die Stadt"

Vor allem Gedichte weisen oft eine besonders bildhafte Sprache auf. In der ersten Strophe von Theodor Storms Gedicht "Die Stadt" aus dem Jahr 1852 finden sich bereits zahlreiche Metaphern.

Sie erzeugen zusammen eine düstere und trostlose Stimmung und bieten viel Interpretationsspielraum. Die bildhaften und metaphorischen Stellen sind auch in diesem Beispiel wieder fett markiert.

Die Stadt

Am grauen Strand, am grauen MeerUnd seitab liegt die Stadt;Der Nebel drückt die Dächer schwer,Und durch die Stille braust das MeerEintönig um die Stadt.

(Theodor Storm)

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