Mit dieser Anleitung möchten wir dir den Einstieg in die faszinierende Resin Art erleichtern. Du erfährst, was Resin ist und auf was du bei der Arbeit mit diesem Material beachten solltest. Ausserdem haben wir für dich eine Liste mit den benötigten Materialien erstellt.

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3 Anleitung für ein Resin Kunstwerk4 Resin Geode erstellen: Anleitung5 Unterschiedliches Resin Material für verschiedene Anwendungsgebiete6 Die wichtigsten Dinge, welche du für die Arbeit mit Resin wissen solltest

Was ist Resin?

Der Begriff Resin ist Englisch und bedeutet «Harz». Resin ist ein System, welches aus zwei Komponenten besteht: Einmal das Epoxidharz und der dazu passende Härter. Wenn du beides zusammen mischst, entsteht durch die chemische Reaktion ein Werkstoff, den du für eine begrenzte Zeit verarbeiten kannst, bevor er aushärtet und zu einer harten Kunststoffschicht wird. Epoxidharz ist unglaublich vielseitig. Neben dem Kunstbereich für Bilder, Schmuck und Skulpturen wird Resin auch viel im Modellbau oder für Küchenarbeitsplatten und Bodenbeläge verwendet.

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Wofür wird Resin in der Kunst eingesetzt?

Die Resin Kunst ist eine Technik aus dem Bereich des Fluid Painting, also der flüssigen Kunst. Neben Acrylic Pouring und Alcohol Ink ist Resin Art die dritte Giesstechnik yên Bunde. Und zwar eine ganz besondere: Mit keinem anderen Material kriegst du dieselbe Leuchtkraft und Klarheit hin wie mit Epoxidharz. Das Resin trocknet glasklar aus und glänzt stark. Du kannst für deine Werke flüssige oder pulverförmige Farbpigmente hinzumischen und mit weiteren Additiven spannende Effekte erzeugen.

Die Resin Art ist eine Kunstform, welche unzählige Variationen und Weiterentwicklungen erlaubt. Auch geübte Künstler lernen hier nie aus – kein Ergebnis wird wie das andere und für Experimentierfreudige sind die Möglichkeiten unbegrenzt.

Neben dem eigentlich Giesen von Kunstwerken mit Resin, ist es auch ein perfektes Finish für Kunstwerke und Bilder, welche mit anderen Malmaterialien erstellt wurden. So kannst du zum Beispiel deine Öl-, Acryl, oder Aquarellbilder mit Resin übergiessen, aber auch Zeichnungen und Mixed media Werke verpasst du so den letzten, glänzenden Schliff. Ausserdem sind deine Werke somit perfekt gegen das Verblassen und vor mechanischen Belastungen geschützt.

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Anleitung für ein Resin Kunstwerk

Schritt 1 – Den Arbeitsplatz und Malgrund vorbereiten

Bevor du mit der Erstellung deiner Resin Kunst beginnst, solltest du deinen Arbeitsplatz vorbereiten. Damit du dich anschließend voll und ganz der Kunst widmen kannst, empfiehlt es sich, yên ổn Vorfeld alle benötigten Materialien und Geräte bereitzulegen.

Auch den Maluntergrund solltest du für die Resin Art vorbereiten. Damit sich dieser von der Unterseite des fertigen Bildes gut entfernen lässt, kannst du ihn mit Malerkrepp abkleben. Dieses kannst du leicht ablösen, sobald dein Bild getrocknet ist.

Stelle den Maluntergrund erhöht auf, damit das Resin Gießharz gut aushärten kann und der Untergrund hinterher nicht am Zeitungspapier oder der Folie festklebt. Hierfür kannst du beispielsweise vier umgedrehte Gläser oder Becher nutzen. Am besten prüfst du mit einer Wasserwaage, ob der Untergrund vollständig eben aufliegt, damit die noch etwas flüssige Masse beim Trocknen nicht verläuft.

Schritt 2 – Das Kunstwerk planen

Zur Vorbereitung gehört nicht nur das Bereitlegen der Materialien, sondern auch die Planung deines Kunstwerks. Gerade bei der Resin Art ist es wichtig, dir lặng Vorfeld Gedanken über das zu entstehende Kunstwerk zu machen, domain authority die Verarbeitungszeit des Harzes nicht so lang ist. Sobald das Resin einmal angemischt wurde, härtet es relativ schnell aus. Daher solltest du schon lặng Vorfeld wissen, was du wohin malen möchtest.

Schritt 3 – Das Resin mischen und einfärben

Die meisten zähflüssigen Resin Arten, welche in der Kunst zum Einsatz kommen, werden yên Verhältnis 1:1 gemischt. Beim Mischen musst du darauf achten, den Harz und den Härter in Bezug auf das Volumen und nicht auf das Gewicht zu mischen. Halte dich beim Mischen an die Angaben des Herstellers. Zum Verrühren kannst du einen Plastikspatel oder Plastiklöffel verwenden. Rühre die beiden Komponenten mindestens drei Minuten lang, bis sie gut vermischt sind. Andernfalls kann es passieren, dass das Resin nicht ausreichend aushärtet.

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Mische außerdem nicht zu viel Resin auf einmal an, domain authority du nur eine beschränkte Verarbeitungszeit je nach Produkt und Hersteller von 30 Minuten bis 1,5 Stunden zur Verfügung hast. Mischst du eine zu große Menge auf einmal an, kann es passieren, dass das Resin ausgehärtet ist, bevor du fertig mit dem Gießen bist.

Sobald du das Harz gemischt hast, kannst du es einfärben. Hierzu schüttest du es in mehrere Plastikbecher und gibst etwas flüssige Farbe oder Farbpigmente für Resin hinzu. In der Regel reicht eine geringe Menge Farbe aus, gib also erst mal nur ein wenig hinzu. Du kannst langsam mehr Farbe hinzufügen, bis du den gewünschten Farbton erreicht hast.

Du kannst auch einigen Farbbechern etwas Silikonöl oder Resi Blast hinzufügen.

Schritt 4 – Das Resin Bild gießen

Nun kannst du dein Resin Bild ganz nach deinen Vorlieben gießen. Die Farbbecher kannst du für die bekannten Acrylic Pouring Methoden wie beispielsweise den Flip Cup oder den Puddle Pour verwenden. Lasse deiner Kreativität freien Lauf. Neige beispielsweise den Maluntergrund oder verteile die Farbe mit einem Spachtel oder Malmesser.

Sollten Luftbläschen entstehen, kannst du diese mithilfe eines Heißluftföhns oder Bunsenbrenners durch kurzes Erwärmen zum Platzen bringen. Sobald das Resin auf dem Untergrund zu trocknen beginnt, solltest du es nicht mehr versuchen zum Fließen zu bringen und das Bild nicht mehr neigen oder anderweitig versuchen zu ändern. Andernfalls könnte das Resin Fäden ziehen oder es bilden sich Dellen an der Oberfläche. Um etwas mehr Verarbeitungszeit zu bekommen, kannst du das Harz mit dem Bunsenbrenner oder Föhn etwas erwärmen.

Sollten sich auf dem Bild unerwünschte Partikel wie beispielsweise Staub befinden, kannst du diese vorsichtig mit einer Pinzette entfernen.

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Sobald dein Bild fertig ist, lässt du es vollständig trocknen. Dazu stellst du am besten einen Karton oder Wäschekorb darüber, damit es vor Staub geschützt ist.

Schritt 5 – Gießen weiterer Schichten

Resin Kunst mit nur einer Schicht Resin wirkt bereits sehr edel. Durch zusätzliche Schichten kannst du deinem Kunstwerk eine besondere Tiefe verleihen. Bevor du eine weitere Schicht Resin auftragen kannst, musst du dein Bild zunächst etwa fünf Stunden lang trocknen lassen. Nach dieser Zeit ist das Harz noch nicht komplett ausgehärtet, aber noch etwas klebrig. Ist die Harzschicht bereits getrocknet und möchtest du eine weitere Schicht auftragen, musst du die erste Schicht zunächst durch Schleifen etwas anrauen, damit sich beide Schichten miteinander verbinden können.

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Resin Art Bilder ausbessern

Sobald dein Bild getrocknet ist, entdeckst du möglicherweise schadhafte Stellen wie Dellen oder Löcher. Dies kann vorkommen, wenn die Deckung mit dem Epoxidharz nur unzureichend stattfand, weil du beispielsweise zu wenig Resin verwendet hast. Ist an den Seiten des Untergrunds zu viel Resin heruntergelaufen, können ebenfalls schadhafte Stellen entstehen. Durch die Verwendung von Silikonöl oder Resi Blast kann die Entstehung von Dellen ebenfalls begünstigt werden.

Sobald du schadhafte Stellen entdeckst, solltest du das Bild schleifen. Nutze dafür ein Schleifpapier mit einer feinen Körnung und geh besonders vorsichtig vor. Anschließend kannst du eine neue Schicht Resin auftragen. Hast du Silkonöl oder Resi Blast verwendet, solltest du dein Bild vor dem erneuten Gießen mit Alkohol reinigen.

Bilder mit Epoxidharz versiegeln

Resin Harz eignet sich nicht nur zur Erschaffung von Bildern oder dem Gießen von Formen, sondern auch, um Bilder zu versiegeln. Auf diese Weise erhält dein Bild eine schützende und glänzende Lackschicht, wodurch die Farbbrillanz erhalten bleibt. Zusätzlich bekommen deine Bilder eine besondere Tiefe und Leuchtkraft.

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Wenn du dein Leinwandbild versiegeln möchtest, gehst du folgendermaßen vor:

Schütze deinen Arbeitsplatz und achte auf deine Sicherheit. Bereite alles auf die gleiche Weise wie weiter oben beschrieben vor.Kleb die Stellen, die nicht versiegelt werden sollen, wie beispielsweise die Seiten der Leinwand, mit Malerkrepp ab.Beim Versiegeln ist es ebenfalls wichtig, dass dein Maluntergrund eben ist. Stelle ihn daher auch hierfür mithilfe der Wasserwaage gerade auf vier Bechern ab.Mische das Harz mit dem Härter entsprechend der Herstellerangaben. Diesmal lässt du die Farbe allerdings weg, damit das Harz transparent ist.Als Nächstes gießt du das Harz mitten auf das Bild und verteilst es gleichmäßig. Hierfür kannst du beispielsweise einen Spachtel nutzen. Achte hierbei auch darauf, die Kanten zu versiegeln. Lass das Harz über die Kanten laufen und verteile es mit dem Spachtel oder den Fingern. Bei Letzterem solltest du in jedem Fall Handschuhe tragen.Sollten sich Luftblasen gebildet haben, kannst du diese mit dem Föhn oder Bunsenbrenner entfernen. Achte darauf nicht zu lange dieselbe Stelle zu erhitzen.Nach etwa 30 Minuten (Je nach Resin eventuell auch später) beginnt die Aushärtungsphase. Bis dahin musst du also mit dem Versiegeln fertig sein. Auch nach dem Versiegeln solltest du dein Bild 24 Stunden lang abdecken, damit sich dort keine Staubpartikel absetzen.

Resin Geode erstellen: Anleitung

Du kannst aus Resin Geoden erstellen, die den natürlichen ähneln. Dafür benötigst du Resin, Glitzer, Dekosteine und bei Bedarf auch echte Kristalle und Mineralien. Mit etwas Übung kannst du Geoden aus Resin erstellen, die den echten Mineralien zum Verwechseln ähnlich sehen. Du kannst auch Geoden auf einen Maluntergrund gießen oder als freie Form. Letztere kannst du weiterverarbeiten, beispielsweise zu einem Epoxidharz Tisch oder als Untersetzer verwenden.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Gießen von Geoden

Mit der folgenden Anleitung kannst du deine không lấy phí Form Geoden ganz einfach selbst herstellen:

Schritt 1 – Vorbereitung der Oberfläche

Bevor du mit dem Gießen deiner Geode beginnen kannst, geht es an die Vorbereitung des Untergrunds. Hierfür kannst du einen transparenten Duschvorhang aus Vinyl verwenden, welchen du auf eine Hartfaserplatte befestigst.

Schneide hierzu den Vorhang etwas größer als Hartfaserplatte ist zu und klebe ihn mit Klebeband an die Unterseite der Platte. Sollte der Vorhang nicht vollständig glatt sein und noch Falten werfen, ist dies nicht schlimm.

Zeichne nun deine gewünschte khung für die Geode mit einem Marker auf. Nutze hierfür ein Bild zur Referenz. Als Nächstes kannst du die gezeichnete form entlang der Umrandung mit Sanitär-Silikon und einer Silikonpresse nachziehen. Trage nach etwa fünf Minuten auf die erste Schicht Silikon noch eine weitere auf. Möchtest du, dass deine Geode einen Hohlraum in der Mitte hat, kannst du mit dem Silikon in der Mitte eine Begrenzung in size der Geode in kleiner aufbringen. In unserem hier erläuterten Beispiel gehen wir von einer Geode ohne Hohlraum aus.

Befeuchte deine Finger nun mit etwas Seifenwasser und glätte damit die Innenseite der Silikonform, damit deine Geode einen ebenmäßigen Rand erhält.

Möchtest du keine besonders große oder dicke Geode gießen wie beispielsweise einen Epoxidharztisch, sind in der Regel zwei Schichten Silikon ausreichend. Bei größeren Formen benötigst du mehrere Silikonschichten, damit die Geode dick und stabil genug wird. Die form kannst du je nach Silikon nach etwa 45 Minuten verwenden.

Schritt 2 – Mischen und Färben des Epoxidharzes

Mische das Epoxidharz entsprechend der Herstellerangaben mit dem Harz an. Anschließend füllst du das Harz je nach Anzahl der gewünschten Farben in Plastikbecher und mischst die Farbpigmente hinzu. Die Pigmente folgender Hersteller können wir dir empfehlen: Jacquard und Hemway. Um interessante Effekte zu erzeugen, kannst du in das Resin Glitzer oder Mica Flakes geben.

Schritt 3 – Gießen der Geode

Bevor es ans Gießen deiner Geode geht, solltest du dafür sorgen, dass deine Arbeitsplatte komplett gerade ist, da das Harz ansonsten ungleichmäßig verläuft. Prüfe den Untergrund vorher mit einer Wasserwaage. Ist er nicht komplett gerade kannst du ihn beispielsweise mit Holzspateln ausgleichen.

Gehe beim Gießen immer von außen nach innen vor. Dabei gießt du jede Farbe einzeln nacheinander ringförmig entlang der size der Geode bis hin zur Mitte. Durch nachträgliches Eingießen von Farbe kannst du schöne Farbverläufe mit einer unterschiedlichen Lichtdurchlässigkeit erzeugen.

Um Luftblasen zu vermeiden, solltest du das Harz immer wieder kurz mit einem Föhn oder einem Bunsenbrenner erhitzen. Auf diese Weise entstehen zudem schöne Muster und Farbverläufe. Damit das Harz nicht verbrennt und sich verformt, solltest du es nicht zu sehr erhitzen.

Sollte die erste Schicht noch Unregelmäßigkeiten aufweisen oder nicht so sein, wie du es dir vorgestellt hast, ist dies nicht weiter schlimm, domain authority noch eine weitere Schicht darauf kommt und unregelmäßige Stellen damit ausgeglichen werden.

Um die Geode zu verschönern und ihr das typische Aussehen zu verleihen, kannst du nun in die Mitte der Geode Kristalle, Spiegelnuggets oder Dekosteine einstreuen.

Nachdem die erste Schicht Epoxidharz ausgehärtet ist (je nach Produkt nach 4 bis 24 Stunden), kannst du eine weitere Schicht eingefärbtes Epoxidharz gießen und so Unebenheiten und Mängel beseitigen.

Bist du mit der Optik der ersten Schicht bereits zufrieden, kannst du für die zweite Schicht klares Resin anstelle des eingefärbten verwenden. Dieses dient dann als Finish und sorgt für eine verbesserte Farbintensität und Tiefenwirkung. Jetzt kannst du noch weitere Elemente wie beispielsweise Kristalle oder Dekosteine einstreuen.

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Damit sich beim Aushärten der Geode keine Staubpartikel darauf absetzen, ist es ratsam einen Karton darüber zu stülpen.