Der wohl beliebteste Rinderbraten weltweit ist das butterzarte, saftige Roastbeef im Ofen im Ganzen gegart – natürlich hellrosa medium versteht sich. Ein wirklich perfekter Braten lebt von zwei Faktoren – dem idealen Garpunkt und einer aromatischen Ummantelung. Doch wie gelingt die Zubereitung garantiert, ganz gleich ob Kochanfänger oder Profi? Wir verraten euch die essentiellen Tipps für ein Roastbeef, das perfekter kaum sein könnte.

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Gutes Fleisch als Basis

Natürlich kommt es bei einem Roastbeef zunächst auf die Auswahl des Fleischs an. Ohne gute Basis, kein gutes Gericht. Richtig gutes Roastbeef yên Ganzen bekommst du beim Metzger oder Landwirt deines Vertrauens. Wenn du zukünftig auf der Suche nach bestem Fleisch bist, schau doch mal auf dem Fleischglück-Marktplatz vorbei. Dort bieten wir herausragendes Fleisch von kleinen Erzeugern aus Deutschland mit höchstem Anspruch. (Roastbeef im Ganzen werden wir dort auch bald anbieten können)

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Was ist der Unterschied zwischen Roastbeef und Rumpsteak?

Viele Steakliebhaber verwenden Roastbeef und Rumpsteak als Synonym, doch es gibt einen klaren Unterschied zwischen beiden Begriffen: Kurzum: Das eine ist das Gesamtstück und das andere das daraus geschnittene Steak. Als Roastbeef wird das spezifische Teilstück des Rindes bezeichnet, der sogenannte hintere Rinderrücken, der zwischen der Hochrippe und Hüfte des Tieres liegt. Diese Partie unterteilt man dann noch einmal in den hinteren Abschnitt – auch flaches Roastbeef genannt und den vorderen Teil, den Rostbraten. Aus diesem Teilstück werden dann wiederum die Rumpsteaks geschnitten. Was alle Teile gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie in einem der am wenigsten bewegten Teile des Rinds liegen – dem Rücken. Durch die geringe Belastung (der Rücken “ruht” gewissermaßen lặng Tierkorpus und wird kaum beansprucht), bilden sich dort besonders zarte Fasern aus. Das ist Grund für die besondere Mürbheit des Roastbeefs und seine große Beliebtheit.

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Roastbeef – der perfekte Garpunkt

Um den perfekten Gargrad eines Roastbeefs lặng Ofen zu erreichen, kann nan zwei klassische Methoden anwenden. Die erste Variante ist vor allem für Anfänger geeignet, domain authority hier auf die technische Präzision eines Fleischthermometers gesetzt wird, um die Temperatur stetig zu kontrollieren. Es braucht also keine große Erfahrung, nur etwas Geduld und das richtige Timing. Wer sein Fleisch perfekt rosa haben möchte, sollte auf jeden Fall die Kerntemperatur von 55°C nicht überschreiten. Eine Alternative wäre das noch präzisere Garen yên ổn Sous-vide Becken. Am besten holt man den Braten sogar schon kurz davor aus dem Rohr, domain authority er durch die Resthitze im Inneren des Bratenstücks immer noch ein wenig nachgart. (Mehr zum Thema Ruhezeit bei Fleisch findest du hier).


Die Alternative ist eher etwas für die fortgeschrittenen Fleischkenner – man misst den Garpunkt nach Gefühl. Hierbei kann man die gleichen Druckpunkte wie beim Steakbraten anwenden.vGibt das Fleisch ganz leicht nach, ist aber dennoch schön elastisch, hat man eine optimale Garstufe erreicht. Sollte es noch sehr stark nachgeben und dabei gar nicht in die Ursprungsform zurück gehen, ist es im Inneren eher noch blutig. Fühlt sich die Oberfläche beim Drücken eher gummiartig und fest an, hat man die ideale Kerntemperatur überschritten. Diese Methode erfordert allerdings viel Erfahrung – ein Kontrollintsrument ist immer ratsam.

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Die Vorteile des Niedrigtemperaturgarens

Für gewöhnlich könnte man ein Roastbeef auch bequem nach gerade mal einer halben Stunde aus dem Ofen hervor zaubern – jedoch wird das Ergebnis nie so perfekt, wie bei einer niedrigen Ofen-Temperatur. Die hohen Temperaturen der Luft lassen das Fleisch in den Randschichten austrocknen, während es yên ổn Inneren noch völlig roh ist – je größer das Gargut, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass große Bereiche in Mitleidenschaft gezogen werden. Kein schöner Gedanke für Fleischliebhaber und geschmacklich eine Enttäuschung.

Wesentlich schonender und gelingsicherer ist hingegen das Niedrigtemperaturgarverfahren. Hierbei wird das Fleisch bei einer gleichbleibend niedrigen Temperatur (in der Regel unter 100°C) sanft und gleichmäßig gegart, ohne zu viel Flüssigkeit zu verlieren. Zudem läuft man nicht Gefahr, dass die Kräuter und Gewürze auf dem Fleisch verbrennen bevor es den richtigen Garpunkt erreicht hat. Dass eine entsprechende Fleischqualität mit einem hohen Wasserbindevermögen hier essentiell wichtig ist, versteht sich von selbst. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, sollte das Fleisch zudem schon mindestens zwei Stunden vor der eigentlichen Zubereitung aus dem Kühlschrank geholt werden.

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Roastbeef: Das Chamäleon unter den Braten

Mit den passenden Saucen und Beilagen lassen sich aus dem simplen Braten eine Reihe von Kreationen zaubern. In Kombination mit einer kräftigen Biersauce und herrlich knusprigen Röstzwiebeln, hat man im Nu einen deftigen Zwiebelrostbraten aufgetischt. Eine andere Option wäre eine Krönung mit hausgemachter Remoulade, knackigem Salat und frischem Brot für ein dekadentes Roastbeef-Sandwich. Mit geschmortem Ofengemüse und Fächerkartoffeln wird auch schnell ein festlicher Sonntagsbraten daraus. Wir liefern euch hier die Grundlage für ein ganz klassisches, perfektes Roastbeef aus dem Ofen.