Bisher bekamen Käufer eines Smartphones oder Tablets von Samsung 5GB Cloud-Speicher spendiert. Aus der Samsung Cloud wird jetzt Microsofts OneDrive. Das müsst ihr wissen.

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Der Artikel wurde ursprünglich am 24. Juli 2018 veröffentlicht und zuletzt am 26. Mai 2021 aktualisiert.

Cloud-Speicher lassen sich andere Anbieter gerne bezahlen. Samsung „verschenkte“ diesen an all diejenigen, die sich ein mobiles Samsung-Gerät zulegten. Eine nette Geste, zweifelsohne. Doch die Dienste der Samsung Cloud verschwinden bald. Das Unternehmen ersetzt sie durch Angebote von Microsofts OneDrive.

Samsung trennt sich von seiner Cloud

Als dieser Artikel ursprünglich am 24. Juli 2018 erschien, warb Samsung damit, 15GB Cloudspeicher kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Daraus wurden ziemlich genau ein Jahr später nur noch 5GB, dafür aber gab es allerlei neue Funktionen und Angebote. Diese schaltet der koreanische Konzern jetzt nach und nach ab. Oder anders gesagt: Die Samsung Cloud dient künftig nur noch dem Zweck, ein Backup der eigenen Smartphone-Daten wie Kontakte, Kalendereinträge, Startbildschirm, Sprachaufnahmen und Einstellungen anzulegen.


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Das Smartphone-Backup bleibt, alles andere wandert zu Microsoft OneDrive. (Foto: Samsung)

Samsung Drive, das Synchronisieren der eigenen Galerie mit dem Cloud-Angebot des Herstellers und auch das Premium-Speicherabonnement – diese wichtigen Bestandteile fallen weg. Und nun?

Samsung schaltet die Samsung Cloud ab: Das müsst ihr beachten

Ab dem 30. September 2021 seid ihr nicht mehr in der Lage, Galerie Sync und Samsung Drive für eure eigenen Dateien einzusetzen. Alle online gesicherten Inhalte löscht das Unternehmen sogar vollständig, ein download dieser ist nicht mehr vorgesehen. Aber bis dahin gelten verschiedene Fristen, die ihr beachten solltet.

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Ab dem 5. Oktober 2020 könnt ihr Galerie Sync, Samsung Drive und das Premium-Abo nicht mehr verwenden. Das gilt nur für diejenigen, die ein neues smartphone oder Tablet von Samsung erworben haben. Am gleichen Tag startet die OneDrive-Migration. Dank Microsoft bekommt ihr die Möglichkeit, kostenfrei eure in der Samsung Cloud abgelegten Daten direkt zu einem OneDrive-Account zu transferieren und alle eure gewohnten Cloud-Dienste weiterhin zu nutzen – nur eben über einen anderen Anbieter. Neukunden starten also gleich mit OneDrive, Bestandskunden können sich für den Umstieg auf OneDrive noch etwas Zeit lassen.

Ab dem 1. August 2021 ist dann aber wirklich Schluss. Ab diesem Tag ist keine Migration eurer Inhalte zu Microsoft Onedrive mehr vorgesehen, Galerie Sync und Drive stehen dann nicht mehr bereit. Alle Premium-Speicherabonnements kündigt Samsung automatisch, der Konzern erstattet überschüssige und bereits bezahlte Abo-Gebühren.

Besitzer neuer Smartphones und Tablets dürften von dem Prozedere nichts mitbekommen, ihnen bietet Samsung schließlich von Anfang an OneDrive als Backup-Lösung an.

In Zukunft nur noch Microsoft OneDrive auf Samsung-Geräten

Samsung möchte es euch leicht machen: Euer điện thoại thông minh oder Tablet, das von der Umstellung betroffen ist, dürfte sich rechtzeitig melden und darauf hinweisen, dass ihr von der Samsung Cloud auf Microsoft OneDrive umsteigen könnt. Löblich ist, dass Samsung intensiv mit Microsoft zusammenarbeitet, um eine nahtlose Integration sicherzustellen. In meinem Fall klappte die Übertragung der Daten von einem zum anderen Angebot problemlos und schnell.

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Sollte euch OneDrive missfallen: Samsung stellt die Möglichkeit eines Downloads aller gesicherten Daten zur Verfügung. Bis zum 30. Juni 2021 sollt ihr eure Files und Fotos laden können. Danach ist auch das nicht mehr angedacht.

Weitere Details zum Ende der Samsung Cloud findet ihr auf der extra eingerichteten Webseite. In einigen Ländern erfolgt die Einstellung von Samsung Cloud Galerie Sync und Samsung Cloud Drive zwei Monate später.

Was sind gleichwertige Alternativen zur Samsung Cloud?

Vorbildlich: Microsofts OneDrive fügt sich perfekt in das Samsung-Universum ein – die Kooperation zwischen beiden Konzernen hat also bezogen auf den Nutzungskomfort nur Vorteile. Doch sucht ihr nach Alternativen, gibt’s freilich auch die. Nach wie vor sei Google Fotos empfohlen, wenn ihr eine ebenbürtige, vielleicht sogar bessere Art der Bilder-Synchronisation sucht.


Braucht ihr Speicher zum Ablegen und Synchronisieren von Dateien, könnte Google One geeignet sein. Für bis zu 15GB Cloud-Speicher dürfte auch das kostenfreie Google Drive genügen. Die Integration in das Android-Betriebssystem eurer mobilen Samsung-Geräte ist optimal gelöst, der Umstieg von Samsung Galerie Sync auf Google Fotos oder Samsung Cloud auf Google Drive ist also nicht aufwändig.


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Hier unterstützt Google Fotos beim Fotos sortieren. (Foto: Screenshot)

Erwähnenswert seien an dieser Stelle auch Amazon Photos und Amazon Drive – ebenfalls vergleichbare Gegenstücke zu den Samsung-Anwendungen. Persönlich gefällt mir die Integration ins điện thoại hier nicht ganz so gut wie bei den Google- aber auch den Microsoft-Apps.

So löscht ihr eure Samsung Cloud

Wenn ihr die Samsung Cloud grundsätzlich nicht mehr braucht, lässt sich diese auch „entfernen“, bevor sie ohnehin nicht mehr zur Verfügung steht. Das kann unter Umständen sinnvoll sein, auch weil sie standardmäßig bei Smartphones wie dem Galaxy S9 oder dem Galaxy S10 aktiviert ist.

So geht’s:

Ruft die Einstellungen eures Smartphones aufHangelt euch zum Menü „Konten và Sicherung“ und wählt dort „Samsung Cloud“Unter Einstellungen -> Synch.-/autom. Sicherungseinst.“ deaktiviert ihr die Synchronisation, indem ihr alle Optionen ausschaltetAlternativ zum kompletten Deaktivieren wählt ihr gewünschte Synchronisationsoptionen aus

Sicherlich bleiben von der Samsung Cloud noch Spuren übrig. Diese beseitigt ihr, indem ihr alle Daten aus der Samsung Cloud löscht, die Synchronisation wie beschrieben beendet und danach euren Samsung-Account endgültig entfernt.

Tschüss, Samsung Cloud

Persönlich finde ich den Schritt von Samsung durchaus positiv, denn machen wir uns nichts vor: Seit einigen Jahren dümpelt dieser Cloud-Service vor sich hin. Viele gute Ideen konnten die Koreaner nicht vollständig umsetzen, manche Elemente blieben weit hinter ihrem Potenzial zurück. Zum Beispiel die dazugehörige Webseite. Die Zusammenarbeit mit Microsoft begrüße ich, denn als Abonnent von Microsoft 365 stehen mir nicht nur die regulären, kostenfreien 5GB auf meinem Samsung Galaxy S20 zur Verfügung, sondern 1TB – das ist schon sehr nett.

Die OneDrive-App mit der schnellen Bildergalerie offenbart ihre Vorzüge und einen weiteren Aspekt: yên Gegensatz zu Samsung verspricht Microsoft keine halbherzige Cloud-Anbindung, sondern bietet ein solides System für den Alltag. Und daher ist es nur eine gute Entscheidung, dass sich der südkoreanische Konzern professionelle Hilfe aus Redmond geholt hat.

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Was dagegen etwas Bauchschmerzen bereitet: Letztlich lässt euch Samsung bei der Migration eurer Daten keine Wahl. Entweder OneDrive oder ihr ladet euch eure Dateien vor dem endgültigen Löschen herunter. Das ist doch etwas bedauerlich.