Steuerberater unterstützen Unternehmen bei ihrer Buchhaltung. Wir klären über die Steuerberater Kosten auf, ab wann es sich lohnt, eine Steuerberatung in Anspruch zu nehmen und was die Alternativen dazu sind.

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Steuerberater Kosten sind meist nicht auf den ersten Blick durchschaubar. Wir klären auf, was ein Steuerberater verlangen kann, ab wann es sich lohnt, einen Steuerberater zu konsultieren und warum das passende Buchhaltungsprogramm Ihre Steuerberater Kosten senken kann!

Was macht ein Steuerberater? 

Steuerberater beraten und unterstützen große und kleine Unternehmen, aber auch Selbstständige und Freiberufler bei ihren Steuerangelegenheiten. Angefangen bei der Buchführung und Bilanzierung, Erstellung der Steuererklärung & Steuerdurchsetzung bis hin zu Steuergestaltung beantworten Steuerberater Fragen ihrer Kunden.

Es ist in Österreich als Unternehmen zwar nicht Pflicht, sich einen Steuerberater zu holen, doch durchaus empfehlenswert. Steuerberater kennen die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Richtlinien, wodurch Sie die Freigrenzen yên Normalfall bis zum Maximum ausnutzen können.

Dies kann zu relativ guten steuerlichen Einsparungen führen. Außerdem unterliegt ein Steuerberater auch einer sogenannten besonderen Vertrauenswürdigkeit. Diese ist im Wirtschaftstreuhandberufsgesetz für Österreich geregelt. Wenn man sich also für einen Steuerberater entscheidet, muss man sich um den Schutz von sensiblen Unternehmens-Daten nicht sorgen. 

Ein Steuerberater unterstützt Unternehmen und Selbstständige in Finanz-Fragen und macht häufig auch den Jahresabschluss. Doch die gesamte Buchhaltung wird ein Steuerberater eher selten übernehmen. Dafür müsste man schon einen eigenen Buchhalter anstellen. Aber Buchhaltung muss heutzutage nicht mehr kompliziert sein! Mit der passenden Buchhaltungssoftware bereiten Sie Ihre Finanzen für Ihren Steuerberater vor: ganz ohne spezifischem Fachwissen!


Ab wann lohnt sich ein Steuerberater? 

Eines ist schon mal klar: Ein Steuerberater kann eine äußerst hohe Rechnung stellen und viel Geld kosten. Das muss aber eigentlich nicht sein, wenn Sie Ihre Buchhaltung bereist so gut vorbereiten, sodass für den Steuerberater letzten Endes tatsächlich nur der Jahresabschluss oder die UVA (Umsatzsteuer Voranmeldungen) bleiben.

Natürlich variieren die einzelnen Aufgaben je nach der Größe des Unternehmens, aber man sollte sich bewusst sein, dass man große Teile der Buchhaltung bereits selbst, oder mithilfe einer Buchhaltungssoftware erledigen kann. Je besser die Buchhaltung bereits vorbereitet wurde, desto weniger Arbeit fällt auf den Steuerberater und desto weniger Kosten hat man letzten Endes. Oft können die buchhalterischen Dateien per e-mail an den Steuerberater übermittelt werden, was effizient und kostensparend ist.

Nach der Ermittlung der Einkünfte bietet sich für Selbstständige und Freiberufler oft ein Steuerberater gerade am Anfang an. Denn dadurch kann man einen Überblick über die verschiedenen Steuern bekommen und hat in speziellen steuerrelevanten Fragen einen Ansprechpartner. 

Steuerberater für KMU’s

Ein Steuerberater lohnt sich für KMU’s besonders in folgenden steuerrechtlichen Fällen: 

Erstellung einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung und Umsatzsteuer Voranmeldung Ermittlung der Zahlungsfristen und Summen der Sozialversicherung Rechtsberatung bei Sozialversicherungsfragen Lohnabrechnung für Mitarbeiter Bei Fragen zur Liquiditätsplanung  Erledigung der Einkommen- und Körperschaftssteuererklärung Erstellung der Steuererklärung Außergewöhnliche Belastungen abrechnen 

Außergewöhnliche Belastungen sind insofern relevant, weil sie sich auf die Steuerbemessungsgrundlage auswirken. Ein guter Steuerberater sollte solche außergewöhnlichen Belastungen erkennen und richtig abrechnen. Das zeigt nur wieder, je größer ein Unternehmen wird, desto wichtiger wird auch die Beratungsfunktion eines Steuerberaters.

Beratungsfunktion des Steuerberaters

Aber ein Steuerberater braucht zusätzliche Prüfungen, um in unterschiedlichen Gebieten Auskünfte erteilen zu dürfen. So darf ein Steuerberater nur Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und fundierte betriebswirtschaftliche Beratungen tätigen, wenn er sowohl Rechtsanwalt als auch Wirtschaftsprüfer ist.

Natürlich steigen mit den Kompetenzen auch die Kosten des Steuerberaters. Eine detaillierte Aufstellung, welche Berufsgruppen über welche Befugnisse in Bezug auf Beratung und Tätigkeit besitzen, finden Sie hier: Webseite der österreichischen Wirtschaftskammer

 


Haftbarkeit der Steuerberater 

Wenn man sich als Unternehmen für den Einsatz eines Steuerberaters entscheidet, stellt sich gleich zu Beginn die Frage nach der Haftung. Wer haftet für Fehler in der Buchhaltung? Kann man den Steuerberater zur Rechenschaft ziehen, sollte ein solcher Fehler es eine monetäre Strafe nach sich ziehen? 

Grundsätzlich ist die Rechtslage in Österreich so: Nur, wenn ein Steuerberater grobfahrlässig handelt und vorsätzlich Fehler macht, ist er auch tatsächlich dafür strafbar. Die Beweislast dafür liegt jedoch immer beim Kunden selbst, was sich oft als schwierig herausstellen kann. 

In den meisten, praktisch relevanten Fällen ist es so, dass viel kulant gelöst wird. Es hängt also durchaus von dem ab, was mit dem Steuerberater ausgehandelt wird. Rechtsanspruch, dass der Steuerberater die Kosten für falsche Buchungen übernimmt, gibt es tatsächlich nicht. In Österreich müssen die Kosten immer vom Unternehmen selbst getragen werden – ob er sich diese wiederum vom Steuerberater zurückholt, ist interne Verhandlungssache des Unternehmens mit dem Steuerberater.

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Praxistipp: Suchen Sie sich einen Steuerberater, dem Sie vertrauen können und der transparent arbeitet. Libraconsult bietet beispielsweise Fixpreise an. So wissen Sie bereits im Vorhinein die Höhe des Honorars, das auf Sie zukommt.


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Das kostet ein Steuerberater 

Eine gute Beratung hat ihren Preis. Die Kosten für den Rat eines Steuerberaters ist domain authority keine Ausnahme. Dennoch variieren auch in diesem Berufssektor die Preise. Im Regelfall bieten Steuerberatungs-Kanzleien gern ein kostenloses Erstgespräch an, wo anschließend auch der Preis für nachfolgende Konsultationen ausgehandelt wird. 

Gerade für Jungunternehmer bietet die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (KSW) eine kostenlose Spezialberatung an, die Selbstständige und Gründer bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützt. 

Auch Social Media eignet sich für solche Fragen besonders gut: Auf LinkedIn, Facebook oder Xing werden Erfahrungen mit Steuerberatern besprochen. Es gibt eine regelrechte Themencommunity, wie beispielsweise die Austrian Startups Pinwall auf Facebook, die Selbstständigen und Jungunternehmen bei unternehmenstypischen Fragen weiterhilft. 

Da seit 2007 die Honorargrundsätze für Wirtschaftstreuhänder (HGR) aufgehoben wurden, ist der Preis in Österreich seither individuell zwischen den Parteien zu vereinbaren. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) verweist allerdings auf eine “Rechtsmeinung, die besagt, dass die ehemals geltenden Honorargrundsätze durchaus als Erfahrungswerte herangezogen werden können”. Was bedeutet das jetzt konkret für die Kosten eines Steuerberaters? 

Steuerberater Kosten für kleine Unternehmen und Selbstständige

Wenn Freiberufler, Selbstständige oder auch Kleinunternehmer ihr Einkommen aus verschiedenen Tätigkeiten generieren, ist ein Steuerberater immer empfehlenswert. Die genaue Höhe der Kosten für den Steuerberater kann man jedoch nicht verallgemeinern, da es immer von den individuell gebrauchten Leistungen abhängt. In Deutschland gilt eine Steuerberatervergütungsverordnung (Stbvv), die online nachzulesen ist. In Österreich müssen Sie das Honorar für den Steuerberater individuell ausgehandeln. 

Dort kommt es immer auch darauf an, wie viele Leistungen man letztendlich vom Steuerberater erwartet. Je mehr Sie selbst erledigen können und je besser Sie Ihre Buchhaltung vorbereiten, desto geringer wird auch das Honorar des Steuerberaters ausfallen.