fkhorizont-turnovo.com Advisor erhält möglicherweise Geld von Werbepartnern, die auf dieser Seite verlinkt sind. Dies hat keinerlei Einfluss auf redaktionelle Inhalte. Die Redaktion arbeitet stets unabhängig. Mehr zu unseren redaktionellen Standards und unserem Geschäftsmodell findest Du hier.

Bạn đang xem: Em 2021 gruppenphase heute **** wann und wie kommt deutschland ins em achtelfinale 2021?


*

Die Inflation in Deutschland ist lặng September 2022 so hoch wie seit 1951 nicht. Laut Prognose des Statistischen Bundesamts sind Waren und Dienstleistungen 10 Prozent (!) teurer als lặng September 2021.

Bereits seit Jahresbeginn schnellen die Preise für Strom nach oben. Spätestens seit dem Krieg in der Ukraine ziehen auch der Gaspreis, Heizölpreis und die Benzinpreise deutlich an. Nach wie vor steigen vielerorts die Mieten.

Zusammen machen Strom, Gas, Miete und Kraftstoffe mehr als ein Drittel des repräsentativen Warenkorbs aus. Entsprechend deutlich schlugen sich die Preiserhöhungen auf die Inflationsrate nieder.

Müssen wir uns auf weiter steigende Preise einstellen? Kann die Notenbank etwas tun? Was Inflation bedeutet und was Du für das weitere 2022 erwarten kannst, erklären wir yên ổn Artikel.


1

Trade Republic


Orderkosten

1 €/Kauf


Sparplan

kostenlos, mind. 10 €/Rate


1

Trade Republic


Mehr erfahren

Angebot von Trade Republic ansehen


Redaktionsempfehlung

2

Scalable Capital


Orderkosten

max. 0,99 €/Kauf


Sparplan

kostenlos


2

Scalable Capital


Mehr erfahren

Angebot von Scalable Capital ansehen


Redaktionsempfehlung

3

Naga


Orderkosten:

0,99€/Kauf


keine Sparpläne vorhanden


3

Naga


Mehr erfahren

Angebot von Naga ansehen


Promo

4

Finanzen.net


Orderkosten

0 €/Kauf


Sparplan

kostenlos, Rate mind. 25 €


4

Finanzen.net


Mehr erfahren

Angebot von Finanzen.net Zero ansehen


Redaktionsempfehlung

Was ist Inflation?

„Inflatio“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie aufblasen oder anschwellen. Wenn wir heute von Inflation sprechen, meinen wir damit, dass die Preise für bestimmte Verbrauchsgüter anschwellen, also steigen. Für gleiches Geld kannst Du Dir weniger kaufen: Dein Geld verliert an Wert.

Wie wird Inflation gemessen?

Um die Inflation zu messen, hat das Statistische Bundesamt zunächst den Konsum der Deutschen untersucht und 650 typische Gütern und Dienstleistungen in einen Warenkorb gepackt.

Jeden Monat wird ermittelt, wie viel die Güter im Warenkorb kosten und es lässt sich sehen, wie sich die Preise über die Zeit verändern. Die Inflationsrate gibt die Veränderung der Preise yên Warenkorb zum gleichen Monat im Vorjahr an.

Um die Veränderung leichter ablesen zu können, wurde der Wert des Warenkorbs 2015 auf 100 normiert oder indexiert. Wir sprechen hier auch vom Verbraucherpreisindex. Yên ổn September 2022 stand er bei 121,1.

Die wichtigsten Posten yên ổn Warenkorb und deren Gewicht am Gesamtwert


Kategorieenthält u.a.Gewicht im Warenkorb
Mieten und EnergiepreiseKaltmieten, Wasser, Strom, Gas32,5%
Verkehr und TransportNeuwagen, Gebrauchtwagen, Diesel, Benzin12,9%
Freizeit, Unterhaltung, KulturElektrogeräte, Sportartikel, Bücher, Pauschalreisen11,3%
LebensmittelNahrungsmittel, nicht alkoholische Getränke9,7%
nur KraftstoffDiesel, Benzin, Autogas3,5%

Quelle: Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex für Deutschland 2019


Die Beispiele zeigen auch ein Problem: Wenn Du etwa gar kein auto hast oder kaufst, bist du von deren Preissteigerungen nicht betroffen. Die individuelle Inflationsrate kann sich also von der offiziellen unterscheiden – beim Statistischen Bundesamt kannst du dir deine persönliche Teuerung errechnen. 

Mehr Informationen zum repräsentativen Warenkorb, dem Verbraucherpreisindex und der genauen Berechnung der Inflationsrate, haben wir für Dich in einem eigenen Artikel aufgeschrieben.

Was treibt die hohe Inflation?

Mit 10 Prozent yên Vergleich zum Vorjahr erreichte die Inflation yên ổn September 2022 den höchsten Stand seit 1951. 7,9 Prozent waren es noch im August. Wir spüren das vor allem bei Gas und Heizöl, Benzin, Fernwärme und tierische Grundprodukte wie Butter und Milch. Laut dem Statistischen Bundesamt gab es dort die auffälligsten Preissteigerungen.

Dabei zogen die Preise bereits 2021 an – und nicht nur hierzulande.Die Tabelle zeigt, dass die Inflationsrate für 2021 für Deutschland, den Euroraum und die USA deutlich über den Werten der vergangenen Jahre liegen.

Jährliche Inflationsrate nach Ländern in %


DeutschlandEurozoneUSA
2021 3,12,94,7
20200,50,31,2
20191,41,21,8
20181,81,82,4
20171,51,52,1

Anmerkung: Die Inflationsraten sind nicht eins zu eins zu vergleichen, domain authority sich die Warenkörbe unterscheiden. Für die Eurozone wird z.B. Wohnen nicht eingerechnet.

Quelle: Destatis, Eurostat, Bureau of Labor Statistics. Stand März 2022.


Preisanstieg 2021: Einmalige Folge der Pandemie oder neuer Dauerzustand?

Ende 2021 sahen manche Ökonomen die hohe Inflation als einmalige Sache an. Die extrem niedrigen Preise aus dem Jahr 2020 würden jetzt kompensiert.

In der Tat waren viele Preise im vergangenen Jahr gesunken, die Inflationsrate nur yên Zehntelprozent-Bereich. Das lag unter anderem daran, dass wir

weniger eingekauft haben als noch 2019 unddie Bundesregierung im August 2020 die Mehrwertsteuer gesenkt hatte.

2021 stiegen die Preise wieder. Einige Gründe hierfür:

Die Industrie hatte ihre Produktion gedrosselt – nun gab es zu wenig Angebot und zu viel Nachfrage. Viele Güter und Dienstleistungen, etwa Baustoffe, wurden teurer.Die Mehrwertsteuer stieg Anfang 2021 wieder auf 19%.Dank einer neuen CO2-Abgabe, die viele Kraftstofferzeuger an Kunden weiterreichten, wurden Benzin und Diesel 2021 teurer – und zwar 7 bis 8 Cent.

Andere rechneten damit, dass die hohe Inflation nicht nur reine Kompensation sei – und wir uns auf langfristig höhere Inflationsraten einstellen müssten. Einige Argumente dafür finden sich in der globalen Wirtschaftspolitik und Politik der Notenbanken.

Während der Corona-Pandemie haben einige Länder wieder mehr im Inland produziert – zu höheren Lohnkosten. Manche Experten sagen nun: Sollte diese Entwicklung der De-Globalisierung weitergehen, würden Preise weiter ansteigen.

Neue Rahmenbedingungen 2022: Krieg in der Ukraine, knappes Gas und Öl, Entlastungspaket

Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und den knappen Ressourcen Gas und Erdöl kommen lặng Frühjahr 2022 neue Rahmenbedingungen hinzu, die sich unterschiedlich auswirken könnten.

Einerseits belastet der Krieg den internationalen Handel und damit die Wirtschaftsleistung vieler Länder. Unter anderem für Deutschland, die USA und trung quốc hat man die Konjunkturprognosen für 2022 bereits gesenkt. Weniger Produktion sollte Preise sinken lassen.

Andererseits aber werden wegen des Krieges ohnehin knappe Ressourcen (Erdgas, Erdöl, Weizen) noch knapper. Denn Russland fällt als wichtiger Lieferant beider Rohstoffe aus, was Gaspreis, Ölpreis und auch Benzinpreise nach oben treibt. Der Ölpreis reagiert zudem erfahrungsgemäß sensibel auf geopolitische Krisen und Kriege in ölfördernden Ländern.

Um die Inflation für die Bürger abzufedern, hat die Bundesregierung mittlerweile drei Entlastungspakete verabschiedet, die seit dem Frühjahr laufen. Der Tankrabatt und das sog. 9-Euro-Ticket für Juni bis August sind ausgelaufen. Yên ổn September bekommen Angestellte und Selbstständige nun 300 euro Energiepreispauschale. Weitere Maßnahmen, die auch Rentner, Studenten und einkommensschwache Bürger unterstützen sollen, sind geplant. Mehr zum Entlastungspaket liest Du in einem eigenen Artikel.

Welche Inflation können wir künftig erwarten?

In ihrer Sitzung vom 8. September hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Inflationserwartungen für dieses und die kommenden Jahre deutlich nach oben angepasst. Für 2022 rechnet die mit einer Inflation von 8,1% für die Eurozone, für 2023 mit 5,5% und für 2024 mit 2,3%.

Ihre Prognose leitet die Notenbank von ihrer Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage ab. Dazu zählt unter anderem eine Einschätzung zur Preisentwicklung etwa von Rohstoffen und Energie, zur Lohnentwicklung und zur Wirtschaftsleistung (BIP).

Auf die Preisentwicklung einwirken kann die Notenbank, indem sie den sogenannten Leitzins festlegt, zu dem sich Banken bei ihr Geld leihen können. Der Theorie nach macht ein höherer Leitzins Kredite teurer und Sparen attraktiver. Es wird weniger konsumiert und Preise sinken.

Am 23. Mai hatte Lagarde in einem Blogbeitrag verkündet, dass man bereits yên Juli die negativen Einlagenzinsen anheben könnte. Die Inflationserwartungen der Wirtschaft seien mittlerweile deutlich positiv. Man müsse daher nicht länger über ultralockere Geldpolitik die „disinflationären Dynamiken” Anm. Der Redaktion> des vergangenen Jahrzehnts bekämpfen. Eine Normalisierung der Geldpolitik sei nun angebracht.

In ihrer Pressekonferenz am 9. Juni kündigte die EZB überraschend an, die milliardenschweren Anleihekäufe bereits zum 1. Juli 2022 einzustellen und noch yên Juli den Leitzins von null auf 0,25 Prozent anzuheben. Am 21. Juli verkündete die EZB dann eine Erhöhung des Leitzinses auf sogar 0,5 Prozent. Der bisher negative Einlagenzins stieg auf null Prozent. Zum 14. September steigt der Leitzins auf 1,25 Prozent, der Einlagenzins auf 0,75 Prozent.

Warum die aktuelle EZB-Politik der hohen Inflation derzeit kaum entgegenwirken kann, haben wir für Dich yên Artikel „Was ist der Leitzins?“ aufgeschrieben. Alternativ haben wir den Zusammenhang zwischen EZB-Politik und Inflation auch im Podcast „Man lernt nie aus“ erklärt.

Was bedeutet die hohe Inflation für mich?

Zunächst einmal: Waren und Dienstleistungen werden teurer, während Löhne oft nicht in gleichem Maße ansteigen. Du kannst Dir tendenziell also weniger leisten – je nachdem, wie Dein persönlicher Warenkorb aussieht.Unter den steigenden Energie-, Miet- und Spritpreisen leiden allerdings die meisten. Der Staat hat daher Entlastungen geplant, die jedoch viel auf Einmaleffekte setzen.

Betroffen bist Du auch als Sparer: Hast Du etwa viel Geld auf dem Girokonto liegen und erhältst dafür keine Zinsen, wird dieses Geld automatisch weniger wert. Bei 1.000 triệu euro Guthaben und einer Inflationsrate von beispielsweise 5% ist Dein Geld nach fünf Jahren in Kaufkraft nur noch gut 780 euro wert. Bei 2% Inflation fehlen Dir nach fünf Jahren immerhin mehr als 100 Euro. Umso wichtiger, dass Du möglichst nur den Notgroschen unverzinst liegen lässt.

Negativzinsen auf Sparkonten werden abgeschafftImmerhin haben mittlerweile fast alles Banken den negative Einlagenzins abgeschafft. Zuletzt hatte Deutschlands größte Direktbank, die ING, für Aufsehen gesorgt. Einen Strafzins verlangt die bank ab 1. Juli nur noch ab einer Einlage von einer halben Million triệu euro (anstatt wie bisher ab 50.000 Euro). Mit dem Anstieg des Einlagenzinses auf 0,75 Prozent ab Mitte September sollte die Kontoführung wieder flächendeckend kostenlos sein.

Tages- und Festgeld bringen wieder mehr als nullTagesgeld und Festgeld werfen lặng Oktober 2022 wieder positive Zinsen ab. Wer Geld für 12 Monate der ngân hàng überlässt, kann bis zu 1,71 Prozent Zinsen verdienen – bei 10.000 triệu euro sind das 171,10 Euro. Das ist ein erster Schritt, die Inflation lässt sich damit aber noch nicht ausgleichen. Ebenfalls kaum noch Zinsen abwerfen, solltest Du darüber nachdenken, einen Teil Deines Geldes in den Aktienmarkt zu geben. Zum Beispiel in einen günstigen Fonds (ETF), der die globale Wirtschaft abbildet, also Aktien der weltweit größten Unternehmen enthält.

Kreditzinsen ziehen weiter anHast Du bereits einen Kredit, profitierst Du: Dein Kreditbetrag bleibt auf dem Papier derselbe, doch ist das Geld, das Du in die Hand nimmst, um den Kredit abzubezahlen, weniger Wert. Schwieriger wird es, wenn Du in diesen Tagen einen Kredit neu aufnehmen willst. Denn die Erwartung der Zinserhöhungen der EZB hatte Kreditzinsen zuletzt wieder stark steigen lassen.

Insbesondere konnten wir viel Bewegung bei Immobilienkrediten beobachten. Noch yên ổn Frühjahr 2021 lagen Bauzinsen bei weniger als einem Prozent – so niedrig wie noch nie. Anschließend preisten die Banken aber die Erwartungen an steigende Zinsen ein und verlangen teils das Dreifache. Laut dem Baufinanzierungsportal Dr. Klein lag der Zins für eine Baufinanzierung mit Zinsbindung 10 Jahre yên September bei etwa 3,5 Prozent.

Hat Zinsanstieg einen Deckel erreicht?Einige Experten gingen davon aus, dass es beim Anstieg der Finanzierungszinsen im Juli zu einem vorläufigen Halt gekommen ist. Andere hielten dagegen, dass es entscheidend auf die weiteren Schritte der EZB bis zum Jahresende ankomme. Mit dem deutlichen Zinsschritt der EZB lặng September zogen Darlehenszinsen aber wieder an.

Weiterhin ist generell Vorsicht geboten, denn niedrige Bauzinsen nützen nichts, wenn die Immobilie zu teuer angeboten wird. Eine Recherche von fkhorizont-turnovo.com-Advisor zeigt, dass derzeit offenbar die ersten Verbraucher Immobilienfinanzierungen platzen lassen, weil es wegen der höheren Finanzierungszinsen schlicht zu teuer geworden ist.

Wie kann ich mich gegen Inflation absichern?

Investitionen in Gold gelten oft als Krisenwährung und Inflationsschutz schlechthin. Der knappe Rohstoff behält immer einen gewissen inneren Wert – würde wohl lặng Zweifel als Zahlungsmittel akzeptiert. Auch andere Rohstoffe wie Silber können Inflationsschutz bieten.

Aktien gelten ebenfalls als Sachwerte, die steigende Inflation ausgleichen. Bei diesen Anlagen bleibt natürlich das Risiko, dass die Wertpapiere zwischendurch lặng Wert schwanken. In dem Fall hilft es, Deine Anlagen zu diversifizieren.

Schließlich können auch Immobilien wertbeständig sein – oder sogar im Wert ansteigen. Allerdings kommt es immer genau auf die Immobilie an, die Lage, die Ausstattung usw. Wer in einem Eigenheim lebt, muss sich zumindest nicht um steigende Mieten sorgen.

Was ist das Problem einer dauerhaft hohen Inflation?

Bei anhaltend hoher Inflation kommt oft die Forderung nach deutlich mehr Lohn, um dies auszugleichen. Yên ổn schlimmsten Fall setzt sich damit eine Lohn-Preis-Spirale in den Gang: Du bekommst mehr Lohn, das macht das Produzieren für Unternehmen wiederum teurer und so steigen die Preise für Waren und Dienstleistungen usw.

Die Inflationserwartungen der Wirtschaftsteilnehmer steigen. Eine Entwicklung, die die EZB spätestens yên September nun ausbremsen möchte. In Deutschland gab es das Phänomen der Lohn-Preis-Spirale ausgeprägt in den 70er Jahren: Die Inflationsrate lag während der Ölkrise bei 7 oder 8 Prozent.

In den USA hatte sich Fed-Chef Jerome Powell bereits zuvor wegen steigenden Lohnforderungen dafür entschieden, künftig weniger Anleihen zu kaufen und Zinsen schrittweise zu erhöhen.Den größten Zinsschritt seit 1981 vollzog Powell am 15. Juni 2022. Er hob den Leitzins um 75 Basispunkte auf den Korridor 1,5 bis 1,75 Prozent an. Am 27. Juli verkündete die Fed überraschend einen erneuten deutlichen Anstieg auf 2,25 bis 2,5 Prozent.

Gibt es eine gute Inflation?

Die EZB strebt sogar Inflation an, aber im begrenzten Maße. Die Zielmarke ist eine Inflation von 2 Prozent. Dies soll die Wirtschaft am Laufen halten. Die Idee: Nur, wenn Unternehmen steigende Preise erwarten können, investieren sie in neue Geschäftsideen und Innovation, und auch die Verbraucher konsumieren weiter.

Das Gegenstück zur Inflation heißt Deflation, also Preissenkung. Das passiert unter anderem, wenn Menschen kein Geld ausgeben, weniger nachfragen. Unternehmen investieren dann nicht mehr und Konsumenten verschieben Käufe, weil Produkte sowieso billiger werden – die große Depression in den 1930er Jahren in den USA ist das historisch bekannteste Beispiel für die Deflation.

Japan litt über die 1990er Jahre hinaus immer wieder unter Deflation mit bis heute in hohen Staatsschulden spürbaren Folgen.

Hyperinflation, Stagflation – die (unrealistischen) Extreme

Ein extremes Inflations-Szenario spielte sich während der Weimarer Republik ab. Vielleicht erinnerst Du Dich anBilder von Schubkarren voller wertloser Geldscheine in Deinem Geschichtsbuch. Auf dem Höhepunkt der Hyperinflation stieg der Preis einer Straßenbahnfahrt in Dresden auf zehn Milliarden Mark yên ổn November 1923. Mit der Einführung der Rentenmark konnte dies gestoppt werden.

Xem thêm: Bauantrag Und Baugenehmigung, Bauantrag: Kosten Richtig Kalkulieren

Heute spricht man ab einer Inflation von 50 Prozent yên Monat von Hyperinflation. Davon sind wir weit, weit weg. Realistischer ist die sogenannte Stagflation, die manche Ökonomen phasenweise schon jetzt sehen. Das ist wirtschaftliche Stagnation zusammen mit hoher Inflation – eine Situation, die in der Ölkrise in den 70er Jahren aufkam. Eine Folge von Stagflation kann zunehmende Arbeitslosigkeit bei gleichzeitig stark steigenden Preisen sein.