Florian Tiefenböck hat Humanmedizin an der LMU München studiert. Yên ổn März 2014 stieß er als Student zu fkhorizont-turnovo.com und unterstützt die Redaktion seither mit medizinischen Fachbeiträgen. Nach Erhalt der ärztlichen Approbation und einer praktischen Tätigkeit in der Inneren Medizin am Uniklinikum Augsburg ist er seit Dezember 2019 festes Mitglied des fkhorizont-turnovo.com-Teams und sichert unter anderem die medizinische Qualität der fkhorizont-turnovo.com-Tools.

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Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für fkhorizont-turnovo.com - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.


Feigwarzen (spitze Kondylome, Condylomata acuminata) sind gutartige Hautwucherungen lặng Intimbereich. Sie zählen zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Feigwarzen entstehen durch eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV). Nach der Ansteckung mit den Viren vergehen vier Wochen bis acht Monate, bis sich erste Warzen bilden (Inkubationszeit). Lesen Sie hier alles Wichtige über Feigwarzen!


ICD-Codes für diese Krankheit: ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. In Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.

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Was sind Feigwarzen?

Feigwarzen sind gutartige Wucherungen der Haut beziehungsweise Schleimhaut, die durch eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) verursacht werden. Meist finden sich diese Warzen yên ổn Genital-Bereich (seltener an anderen Körperstellen). Sie werden deshalb auch Genitalwarzen genannt. Andere Bezeichnungen sind "spitze Kondylome" oder "Condylomata acuminata".

In den meisten Fällen sind Feigwarzen nicht gefährlich.

Bei ihrer Entstehung wuchert die obere (Schleim-)Hautschicht (Epidermis) spitz nach oben, und es bilden sich stecknadelkopfgroße bis mehrere Zentimeter große Warzen. Die weichen, warzigen Gebilde sind rötlich, grau-bräunlich oder weißlich gefärbt. Sie treten meist zu mehreren gehäuft auf und entwickeln sich unter Umständen zu größeren papillomatösen Knoten oder plattenartigen Gebilden ("Hahnenkamm").

Neben dem klassischen Feigwarzen-Typ gibt es auch Sonderformen. Dazu gehören beispielsweise die Condylomata plana (lat. Planus = flach). Es handelt sich dabei um die flache Erscheinungsform gewöhnlicher Feigwarzen.

Außerdem entwickeln sich die Feigwarzen in seltenen Fällen zu sogenannten "Riesenkondylomen" (Buschke-Löwenstein-Tumoren oder Condylomata gigantea). Diese großen, blumenkohlenartigen Tumoren zerstören das Gewebe und wandeln sich in einigen Fällen in eine Krebs-Geschwulst (verruköses Plattenepithelkarzinom) um.

Mehr Informationen über HPV finden Sie hier: Humane Papillomviren (HPV)


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Wie kennzeichnen sich Feigwarzen bei Mann, Frau und Kind?

Feigwarzen verursachen meist keine Beschwerden, sind also asymptomatisch. Für viele Betroffene sind Feigwarzen dann ein rein kosmetisches Problem, das allerdings manchen Menschen psychische Probleme, beispielsweise aufgrund von Schamgefühlen, bereitet.

Selten jucken, brennen oder schmerzen Feigwarzen. Manche Frauen berichten auch von vermehrtem Scheidenausfluss. Es ist möglich, dass die Oberfläche größerer Feigwarzen aufreißt und blutet, etwa beim Geschlechtsverkehr. Wachsen die Feigwarzen in die Harnröhren-Öffnung, bereitet manchmal auch das Wasserlassen Beschwerden (Blutungen, schwacher Harnstrahl).

Manchmal bereiten Feigwarzen Schmerzen beim Sex (Dyspareunie). Das ist oft psychisch sehr belastend. Einige Patienten leiden zudem unter der Angst, dass sie selbst (oder ihr Partner) durch Feigwarzen an Krebs erkranken oder unfruchtbar werden. Scheuen Sie sich nicht davor, wegen Feigwarzen einen Arzt aufzusuchen und ihm von Ihren Sorgen und Ängsten zu erzählen!

Feigwarzen beim Mann

Meist sitzen die Warzen am Penis – bevorzugt am Vorhaut-Bändchen (Frenulum), an der Penis-Furche (ringförmige Vertiefung hinter der Eichel) sowie am inneren Blatt der Vorhaut. Beschnittene Männer haben keine Vorhaut mehr und sind weniger anfällig für Genitalwarzen. Doch auch bei ihnen ist es möglich, dass die Feigwarzen Penis-Stamm und Penis-Wurzel besiedeln.

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Es ist außerdem möglich, dass sich in der Harnröhre, yên ổn Anal-Kanal, am After und am Hodensack Feigwarzen bilden. Besonders Menschen, die häufig (ungeschützten) Analsex praktizieren, sind anfällig für solche Warzen am After.