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Eine überwiegend vegetarische Kost mit viel Gemüse und wenig Fleisch und Fisch kann dabei helfen, Gichtanfällen vorzubeugen. (Quelle: CherriesJD/getty-images-bilder)
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Die Ernährung wirkt sich auf die Menge an Harnsäure im Blut aus – darum spielt sie bei Gicht eine wichtige Rolle. Hier erfahren Sie, welche purinhaltigen Lebensmittel auf die Verbotsliste gehören und wie eine purinarme Kost aussieht.


Entgegen einem verbreiteten Vorurteil entsteht Gicht nicht durch eine ungesunde Kost. Trotzdem ist die Ernährung für die Behandlung der Erkrankung durchaus von Bedeutung: Mit der Diagnose "Gicht" erhalten Betroffene oft auch die dringende Empfehlung, sich so purinarm wie möglich zu ernähren.


Purine stecken als Bausteine der Erbsubstanz in jeder menschlichen und tierischen Zelle. Größere Mengen dieser Stoffe werden frei, wenn der Körper vermehrt Zellen aus eigenem Gewebe oder tierische Zellen aus der Nahrung abbaut. Er zerlegt die Purine in Harnsäure, welche von den Nieren und dem Darm ausgeschieden wird.


Bei den meisten Menschen mit Gicht funktioniert die Ausscheidung über die Nieren nicht richtig. Die Harnsäure sammelt sich bei ihnen yên Blut und lagert sich irgendwann in den Gelenken ab, was Entzündungen – und damit Gichtanfälle – nach sich zieht.


Eine purinarme Ernährung soll das verhindern: Je weniger purinhaltige Lebensmittel eine erkrankte Person zu sich nimmt, umso weniger Harnsäure wird gebildet und umso geringer ist folglich das Risiko für erneute Gichtanfälle. So weit die Theorie.


Das Problem: Purinhaltige Lebensmittel wie Fleisch und Fisch liefern neben Purinen auch größere Mengen an wertvollem Eiweiß und, yên Falle von Fisch, an gesunden Fetten. Außerdem fällt es vielen Menschen schwer, langfristig ohne diese Nahrungsmittel auszukommen.


Alle purinhaltigen Lebensmittel ersatzlos vom Speiseplan zu streichen, ist somit weder aussichtsreich noch gesund. Und davon abgesehen löst der Verzicht auf purinhaltige Speisen auch nur einen Teil des Problems.


Denn zum einen beeinflussen bestimmte Getränke ebenfalls den Harnsäurespiegel. Zum anderen ist in der Behandlung von Gicht nicht allein der Harnsäurespiegel von Bedeutung: Für viele Betroffene ist es mindestens ebenso wichtig, ein gesünderes Gewicht zu erreichen und zu halten. Übergewicht begünstigt nämlich sowohl die Gicht als auch Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes.


Die folgenden Listen und Tabellen dienen daher nur der Orientierung. Sie bieten keine Garantie dafür, dass keine erneuten Gichtanfälle auftreten. Warum und worauf es bei einer gesunden Ernährungsweise bei Gicht noch ankommt, erfahren Sie in den letzten beiden Kapiteln.


Wichtig: Fastenkuren können Gichtanfälle auslösen. Menschen mit Gicht sollten daher andere Maßnahmen ergreifen, um Übergewicht abzubauen. Insbesondere sollten sie versuchen, sich regelmäßig zu bewegen – auch yên ổn Hinblick auf ihre sonstige Gesundheit.


Bestimmte Lebensmittel enthalten so viele Purine, dass bereits eine normale Portion davon für jemanden mit Gicht problematisch sein kann. Besonders, wenn am selben Tag noch andere purinhaltige Speisen verzehrt werden. Einen Überblick über eher zu meidende Fleisch- und Fischsorten gibt die folgende Verbotsliste:


BriesNiereLeberHerzandere, eher selten verzehrte Innereien wie Zunge und HirnFleischextraktSardellenHeringÖlsardinenKrustentiere wie Hummer und Krabben

Ebenfalls auf die Verbotsliste gehören Lebensmittel, in denen viel Fruchtzucker steckt, weil dieser den Harnsäurespiegel ansteigen lässt. Dazu zählen vor allem:


Auch Alkohol sollten Betroffene eher meiden, da er den Harnsäurespiegel erhöht. Vor allem Bier ist problematisch, weil es noch dazu Purine enthält: Aus hundert Millilitern Bier entstehen lặng Körper etwa 15 Milligramm Harnsäure.

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Besser (und frei von Purinen) ist Wein, natürlich in Maßen: Frauen mit Gicht sollten höchstens ein halbes Glas Wein am Tag trinken und Männer nicht mehr als eines – aber nicht jeden Tag. Täglicher Alkoholkonsum ist generell ungesund.